So, genug gefaulenzt.
Ich hab schon lange nicht mehr gebloggt, und das, obwohl ich DAS Thema eigentlich noch gar nicht abgehandelt hab! Asche auf mein Haupt.
Ja, Albi und ich hatten uns vorgenommen, uns nach zehn Jahren Onlinebekanntschaft endlich mal zu treffen, und glücklicherweise hat sich das auch in die Tat umsetzen lassen.
Ich kam freitags 16.45 Uhr in Bremen an, wurde abgeholt und hab erstmal in meinem "Hotel" eingecheckt. Allzu positive Erinnerungen verbinde ich leider nicht damit. Der erste Grund ist, dass meine Reservierung anscheinend verschlampt worden ist, sodass ich mein gewünschtes Zimmer nicht bekam. Aber weil mich der Betreiber nicht als Gast verlieren wollte, teilte er mir dann ein eigentlich teureres Zimmer zum gleichen Preis zu. Okay, 40€ pro Nacht wäre es dann aber auch wirklich nicht wert gewesen - Minimalismus ist ja nichts dagegen! Oder sollte ich besser sagen, viel?
Den anderen Grund erwähne ich später, um die Chronologie beizubehalten.
Jedenfalls konnte mir das nicht die Laune verderben, und so machten Albi und ich uns erstmal auf den Weg ins nächste Café, um uns gemütlich zu unterhalten. Der Weg dorthin war interessant, flanierten wir doch eine Straße entlang, die abwechselnd mit Boutiquen, Cafés, Bars und anderen Läden gespickt war.
An unserem spontan beschlossenen Ziel angekommen, hatten wir allerdings nicht lange Gelegenheit uns zu unterhalten, denn nach kurzer Zeit bekamen wir Gesellschaft von einem sehr - wie soll ich sagen - kuriosen Menschen. Erst schien es, als bräuchte er eine kurze Verschnaufpause und müsse sich daher auf einen freien Stuhl unseres Tischs stützen, aber dann setzte er sich doch tatsächlich zu uns und entspann ein recht seltsames Gespräch. Seinen Gedankengängen zu folgen fiel weder Albi noch mir besonders leicht, aber wir nahmen's dann einfach hin und konnten uns später damit entschuldigen noch woanders verabredet zu sein. Und nein, dahin dürfe er uns jetzt nicht begleiten. Zugetraut hätte ich's ihm aber.
Wir schlossen an unseren süßen Appetitanreger nämlich direkt das Abendessen beim Spanier an. Die Karte las sich schon sehr appetitlich, aber ich hatte mich bei den Portionen irgendwie ein kleines bisschen verschätzt. Da ich nur die Tapas aus dem "El Perro" in Dresden kannte, ging ich davon aus, dass diese hier nicht viel größer oder kleiner wären. Und so orderte ich vier Mal Tapas und beging den grandiosen Fehler, keines davon als Vorspeise zu wählen, wie Albi es clevererweise getan hatte. Demnach guckte ich dann auch ziemlich doof aus der Wäsche, als die Kellnerin mein Essen brachte. Das war mir echt eine Lehre.
Wer jetzt fragt, ob ich mich nicht an den Preisen orientiert hätte, dem muss ich sagen, dass ich davon ausgegangen bin, dass man die Preise in Dresden vielleicht nicht mit denen in Bremen vergleichen könnte. Ich hatte anscheinend wieder zu viel vorher nachgedacht...
Und wie wir's uns beim Spanier so schön schmecken ließen, vergaßen wir die Zeit. Eine Minute, bevor die nächtliche Stadtführung losgehen sollte, blickte Albi das erste Mal auf seine Uhr und sah mich erschrocken an. Aber wir wären nicht wir gewesen, wenn wir da nicht improvisiert hätten...
So schlugen wir uns dann eben zu zweit durch die nächtlichen Gefilde der nordischen Hansestadt, und mich beeindruckte, wie viel er mir über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten erzählen konnte. An dir ist ein großartiger Stadtführer verloren gegangen, Großer!
Danach begaben wir uns noch an die Schlachte, eine Aneinanderreihung von Gaststätten, Bars, Kneipen und Biergärten, wohin das Auge reicht. Sowas könnte man sich in Chemnitz gar nicht richtig vorstellen geschweige denn, dass da um die späten Abendstunden noch so viel los wäre. Die Atmosphäre war einfach toll, und so suchten wir uns ein Plätzchen an der Mauer mit Blick auf die Weser und verquatschten nochmal 'ne gute anderthalbe Stunde. Nachdem wir uns dann nochmal am Ostertor, dieser schönen belebten Einkaufsstraße von nachmittags, in eine Kneipe gesetzt hatten, wurde es allmählich Zeit den ersten Abend ausklingen zu lassen.
Tags darauf erwachte ich recht früh. Das Frühstück ließ ich bis auf ein kleines Brötchen mehr oder weniger ausfallen und machte mich auf dem Weg zum Treffpunkt. Jetzt hatte ich Gelegenheit die Innenstadt auch mal bei Tageslicht zu sehen, was ich sehr genoss.
Wir waren noch keine Stunde unterwegs, als wir schon den ersten Klamottenladen geplündert hatten. Meine Tüte war, wie's meistens so ist, wenn ich mit jemandem unterwegs bin, mal wieder die vollere. Aber irgendwie haben es mir T-Shirts angetan, und so konnte ich mich nicht zurückhalten.
Nachdem wir einen kurzen Zwischenstopp mit einem Getränk machten, schlug mir Albi den Besuch der WATERFRONT vor. Obwohl er mir von der Größe und Vorgeschichte vorher schon erzählt hatte, blieb mir dennoch der Mund offen stehen, als wir davor standen. Sooo ein riesiges Einkaufszentrum hatte ich vorher noch nicht gesehen!
Dementsprechend gab's natürlich auch jede Menge abzugrasen und abzustauben. In einem Anfall von Übermut möchte ich behaupten, dass es mir auch hier wieder besser gelungen ist. ABER! Bevor ich das vergesse, muss ich Albi mal ein Lob dafür aussprechen, wie kritisch er mir bei meinen Outfits immer gegenüber stand. Längst nicht jeder, mit dem ich shoppen gehe, kann mir so schnell und so überzeugt eine klare Ansage machen, was er davon hält. Das hat mich wirklich begeistert, denn so hat man nicht nur einen verlässlichen Berater an seiner Seite, der einem nicht nur sagt, was man hören will, sondern spart nebenbei auch noch Geld sowie Platz im Kleiderschrank. Nur im letzten Laden musste er mich auf Grund der seltsamen Geschäftspolitik dort leider alleine lassen, sodass ich auf mein alleiniges Urteil angewiesen war.
Zwischendurch waren wir uns übrigens noch im ALEX stärken, was irgendwie Urlaubsfeeling pur war. Die Sonne schien uns ins Gesicht, wir hatten einen super Blick auf die Weser, und der Laden war voll. Also, in dem Moment hätte gerne die Zeit stehen bleiben können...
Genau dort saß ich dann abends, nachdem Albi und ich uns verabschiedet hatten, dann noch mit erst zwei, dann vier anderen Leuten aus dem Chat und verbrachte noch ein paar schöne und witzige Stunden. War klasse, sie mal wieder gesehen zu haben. Jessi sah ich zum ersten Mal, Jens, Ronny und Andi kannte ich schon. Vier Nordis gegen eine Sächsin, wie das wohl von außen gewirkt haben muss...
So ging dann auch der zweite Tag zu Ende. Aber so schön, wie er aufhörte - danke übrigens fürs Ins-Hotel-Bringen, falls ihr das lest - so gruslig und unerfreulich fing der Sonntag leider an.
Gegen 06.30 Uhr rissen mich lautstarke Geräusche vor meiner Tür aus dem Schlaf.
"David?", hörte ich dann nach einem Klopfen an meine Tür eine nahöstlich klingende Stimme fragen. Ich nahm an, dass er schnell wieder gehen würde, wenn er erstmal merkte, dass aus meinem Zimmer keine Resonanz käme. Mein nächster Gedanke war: Was zur Hölle hat jemand sonntags um so eine unchristliche Uhrzeit im Zimmer eines Hotels verloren, wenn er nicht gerade Gast ist?
Nachdem es gefühlte fünf Minuten lang kein Ende nahm, rief ich genervt: "Jetzt is' aber mal Ruhe da draußen!"
Aber meine Hoffnung war vergebens, er wiederholte sich damit nach David zu fragen und fing dann sogar an irgendwas von Sex zu faseln. So langsam bekam ich Angst, was sich auch an meinem schneller schlagenden Herzen bemerkbar machte. Ich fürchtete, dass der Typ keine Hemmung hätte das Zimmer zu betreten, denn anscheinend war's ja nicht das erste Mal, dass er diese Unterkunft aufsuchte.
Doch zum Glück war dann erstmal Ruhe. Dummerweise aber nur, um eine zweite dubiose Figur herbeizuschaffen, mit der sich der Erste dann hinabbeugte, um zu versuchen, durch den Vorhang an meiner Tür zu gucken. DA wurd's mir dann echt Himmelangst, aber mir fiel in dem Moment einfach nichts ein, inwiefern ich handeln sollte.
Irgendwie löste sich die Situation dann zwar auf, aber an Schlaf war natürlich nicht mehr zu denken. Und so packte ich flott meine Sachen und suchte das Weite, um mit Albi zusammen brunchen zu gehen. So hatten wir nochmal zwei oder drei gemeinsame Stunden, um uns die Wänste vollzuschlagen und das nächste Treffen zu planen.
Es war alles in Allem also ein sehr schönes Wochenende, das wiederholenswert ist! Nur unterkunftstechnisch werd ich mir dann was anderes suchen.
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Montag, 14. September 2009
Mittwoch, 24. Juni 2009
Ab in den Norden
Vor einer ganzen Weile hab ich ja schon mal von dem Plan erzählt mich anlässlich des zehnjährigen Bestehens unserer Bekanntschaft mit meinem sozusagen besten Online-Freund zu treffen.Der erste Schritt dahin ist jetzt getan, das Datum steht fest! Vom 31.07. bis 02.08. werde ich den hohen Norden bereisen und der Hansestadt Bremen meine Ehre erweisen. Um's gleich mal vorweg zu nehmen, Hazamel: Ja, ich kann mir das dann leisten, weil ich im Juli eine ganz nette Provision ausgezahlt kriege.
Jedenfalls lag bei dieser Gelegenheit für mich natürlich gleich wieder der Gedanke nahe mich mit ein paar Leuten aus dem Chat zu treffen. Bis jetzt ist die Resonanz ziemlich gut. Mal sehen, zu wie vielt wir uns dann versammeln und einen schönen Abend haben werden!
Jetzt muss ich mir nur noch etwas einfallen lassen, was ich an dem Wochenende alles machen will. Auf jeden Fall hab ich vor mir Touristik-like ganz ausführlich die Stadt zeigen zu lassen. Als ich das letzte Mal vor viereinhalb Jahren da war, hat sich das leider nicht ganz so gut ergeben. Da stand 'ne Menge auf dem Programm, nur nicht Zeit für meine Affäre und mich. :D
Also werd ich demnächst wohl mal auskundschaften, was man da oben alles Schönes anstellen kann und Albi dann organisatorisch in Anspruch nehmen.
Anfangen könnte ich jetzt schon mal damit mir eine geeignete Unterkunft zu suchen.
Hach, was bin ich aufgeregt. Freu mich schon riesig drauf!
Sonntag, 14. Juni 2009
Berlin
Als es am Freitag etwas stressig wurde nach der Arbeit, weil ich meinen Laptop noch aktualisieren, anschließend nach Hause und noch ein bisschen packen musste, um keine Stunde später zum Bahnhof zu radeln, wo Steph und ich uns mit unserer Mitfahrgelegenheit trafen, ahnte ich noch nicht, was es für ein tolles Wochenende werden würde.Anlass unseres kleinen Ausflugs in die Hauptstadt war die World Series of Snooker, die 2008 von John Higgins, dem Snooker-Weltmeister 2009, ins Leben gerufen wurde und zum zweiten Mal in Berlin gastierte. Sie gehört nicht zur Main Tour, sondern ist eine sogenannte Exhibition, bei der Snookerfans mal die Gelegenheit haben ihren Stars etwas näher zu sein und die jeweils nationalen Noch-Amateure gegen ihre Vorbilder spielen können.
Wir erwischten einen Tag, an dem uns wirklich alles geboten wurde. Das fing mit dem Match Mark "The Chester from Lester" Selby gegen Shaun "The Magician" Murphy an, das mehr Unterhaltung als echten Snookersport bot - danke dafür, mein Zwerchfell hat sich gefreut - ging weiter mit dem großartigen Duell von "The Rocket" Ronnie O'Sullivan gegen den Altmeister Steve Davis, setzte sich mit Speedsnooker fort und hörte mit Trickshots auf.
Als das Spektakel zu Ende war, war es schon kurz vor Mitternacht. So viele Stunden dort verbringen zu dürfen hatten Steph und ich nicht erwartet, weswegen wir auch keine Jacken dabei hatten - Fehler!
Aber der Abend hat sich wirklich gelohnt, allein die Paarung Selby vs. Murphy ist ihr Geld wert gewesen. Witzbolde, wie die beiden sind, haben sie es sich nicht nehmen lassen weder den Schiedsrichter zu ärgern, gegen die Snookerregeln zu verstoßen (normalerweise gehört mindestens ein Fuß auf den Boden, die zwei saßen dann schon regelrecht auf dem Tisch teilweise) noch sich ins Publikum zu setzen oder sich Kameras zu krallen und wild drauf los zu knipsen. Sehr sympathisch und bodenständig, hat mir gut gefallen.
Gegen 0.45 Uhr waren wir dann mal in unserer Ferienwohnung zurück. Selbige fiel übrigens größer aus, als erwartet. Weil einem Rollstuhlfahrer unsere reservierte Wohnung im Erdgeschoss zugeteilt worden war, bekamen wir eine Vier-Zimmer-Wohnung mit drei Zimmern, die alle ein Wohnzimmer sein können hätten und einem kleineren. Party machen hätte sich also wirklich gelohnt, wir hatten neben unserem Bett noch fünf oder sechs weitere Schlafmöglichkeiten zur Verfügung.
Und wie es so zu einer schönen Tradition geworden ist, hab ich dann samstags noch auf dem Ku'damm im exotischsten Schokoladen-Laden, den ich kenne, kleine Souvenirs für meine Familie mitgebracht. Meiner Ma kaufe ich dort traditionell Pfeffer-Schokolade, weil sie wirklich alles mit Pfeffer würzt und die Schoki die letzten Male immer super bei ihr angekommen ist. Und ihrem Freund Mathias hab ich seinen Wunsch nach Ingwer-Schokolade erfüllt. Mich selber hab ich mit Schokolade nach Zimt schmeckend beglückt.
Berlin ist schon immer was Besonderes...
In sechs Monaten und zwei Wochen seh ich es wieder!
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Dienstag, 5. Mai 2009
Eine Reise, die ist lustig
Als ich erfuhr, dass meine Kollegen eine Einladung zu einem Betriebsausflug in die Hauptverwaltung bekommen hatten, war ich ein bisschen neidisch, weil mich als Auszubildende gar nichts dergleichen erreicht hatte.
Und dann kriegte ich heute den Anruf. Beim Innendienst und den Lehrlingen wären die Einladungen verzögert worden, weil man in der Verwaltung erstmal mit anderen Dingen zu tun gehabt hätte. Verständlich.
Wir dürfen also definitiv mitfahren!
Das alles wird sich voraussichtlich so gestalten, dass wir freitags in der Früh mit dem Bus losfahren, nach Ankunft und Check-In im Hotel die Hauptverwaltung gezeigt bekommen - worauf ich schon richtig gespannt bin - und samstags dann ein kulturelles Rahmenprogramm veranstaltet wird, woraus die Organisatoren aber noch ein Geheimnis machen. Bei der Gelegenheit wird dann auch ein kleines Kaffeekränzchen mit dem Vorstand stattfinden. Wie cool, dann lern ich den Generaldirektor und andere unternehmensinterne VIP persönlich kennen! Das wird bestimmt ein bisschen Gänsehaut-Feeling geben. Sonntags geht's dann wieder ins heimatliche Sachsen.
Das ist mir die 180€ auf jeden Fall mal wert, denn ich weiß nicht, ob sich so schnell nochmal die Gelegenheit ergeben wird das Herz der Debeka kennenzulernen.
Freu mich schon sooo!
Und dann kriegte ich heute den Anruf. Beim Innendienst und den Lehrlingen wären die Einladungen verzögert worden, weil man in der Verwaltung erstmal mit anderen Dingen zu tun gehabt hätte. Verständlich.
Wir dürfen also definitiv mitfahren!
Das alles wird sich voraussichtlich so gestalten, dass wir freitags in der Früh mit dem Bus losfahren, nach Ankunft und Check-In im Hotel die Hauptverwaltung gezeigt bekommen - worauf ich schon richtig gespannt bin - und samstags dann ein kulturelles Rahmenprogramm veranstaltet wird, woraus die Organisatoren aber noch ein Geheimnis machen. Bei der Gelegenheit wird dann auch ein kleines Kaffeekränzchen mit dem Vorstand stattfinden. Wie cool, dann lern ich den Generaldirektor und andere unternehmensinterne VIP persönlich kennen! Das wird bestimmt ein bisschen Gänsehaut-Feeling geben. Sonntags geht's dann wieder ins heimatliche Sachsen.
Das ist mir die 180€ auf jeden Fall mal wert, denn ich weiß nicht, ob sich so schnell nochmal die Gelegenheit ergeben wird das Herz der Debeka kennenzulernen.
Freu mich schon sooo!
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Mittwoch, 8. April 2009
Himmel und Hölle
"Glauben Sie an Jesus?", fragte mich heute jemand, während ich an einer Ampel stand, und hielt mir ein Prospekt unter die Nase.
"Nein, ich bin zutiefst atheistisch", erwiderte ich und ignorierte das Blättchen.
"Aber wenn Sie Ihr Leben Jesus opfern, werden Sie, wenn Sie sterben, nicht in die Hölle kommen!", versuchte er mich zu überzeugen.
"Daran glaube ich nicht", antwortete ich, den Flyer noch immer gekonnt übersehend und stur geradeaus blickend.
"Die Hölle ist aber der Mittelpunkt allen Lebens auf der Erde!", beharrte er.
"Nee, ganz bestimmt ist sie das nicht!", fauchte ich und entschwand.
"Nein, ich bin zutiefst atheistisch", erwiderte ich und ignorierte das Blättchen.
"Aber wenn Sie Ihr Leben Jesus opfern, werden Sie, wenn Sie sterben, nicht in die Hölle kommen!", versuchte er mich zu überzeugen.
"Daran glaube ich nicht", antwortete ich, den Flyer noch immer gekonnt übersehend und stur geradeaus blickend.
"Die Hölle ist aber der Mittelpunkt allen Lebens auf der Erde!", beharrte er.
"Nee, ganz bestimmt ist sie das nicht!", fauchte ich und entschwand.
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Dienstag, 2. Dezember 2008
Köln - Ein Reisebericht
Von Freitag bis Montag waren Steph und ich in der wundervollen Stadt, für die mein Herz neben Chemnitz auch noch schlägt, Köln. Ich hatte von ihr zum 23. Geburtstag 2007 einen Hotelgutschein für drei Nächte geschenkt bekommen, und 15 Monate später sind wir nach langem Verhandeln über den Reisezeitraum endlich dazu gekommen ihn einzulösen.

Da wir freitags erst 22.45 Uhr ankamen und somit nur noch Zeit für ein spätes Abendessen und Schlendern über den Heumarkt blieb, vertagten wir die Besichtigung des von mir innig geliebten Kölner Doms auf Samstag Vormittag. Und das Warten hat sich wirklich gelohnt, denn davor zu stehen war einmal mehr unheimlich beeindruckend!

Nachdem wir dann noch fleißig shoppen waren, was mir eine Winterjacke, vier T-Shirts, zwei DVD, eine Handtasche und eine Übersicht mit dem Kölschen Grundgesetz beschert hat, sind wir zurück ins Hotel gegangen, haben uns umgezogen und für das Treffen mit den ganzen Irren aus dem RTLChat fertig gemacht.

Sie vor dem Dom zu finden hat uns zwar ein bisschen Zeit und noch mehr Nerven gekostet, aber letzten Endes lagen wir mit unserer Vermutung doch nicht so falsch und stießen auf die kleine Truppe von etwa zehn Mann. So hieß es auf Geheiß des Chefs erstmal über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, wobei wir immer aufpassen mussten, dass niemand verloren geht.

Bis wir auch das überstanden hatten, verging noch eine ganze Weile; aber dann zog's uns endlich ins Papperla-Pub, wo wir gemütlich heiße Schokolade tranken, Billard spielten und darteten. Gerade bei Letzterem hatten Steph, Sandra, Berti und ich extrem viel Spaß. Aber Steph muss aufpassen, dass anderen nicht die Lust daran vergeht mit ihr zu spielen - Berti stand wegen ihrer vielen Treffer mehrmals kurz vor einem Herzinfarkt. Wie man auf dem Foto wunderbar erkennen kann, greift sich auch schon Nicki deswegen an den Kopf. -fg-

Nachdem uns so langsam die Puste ausging, zog's uns in eine Karaoke-Bar, wo wir ausgiebig das gute Kölsch genossen, lautstark mitsangen, fleißig fotografierten und abtanzten. Wie's mir nach dem Abhotten ergangen ist, kann man hieran erkennen:

Die Fotoapparate, oder neudeutsch DigiCams, waren die Objekte des Abends:

Und umso später der Abend wurde, desto rarer waren anscheinend auch die Sitzplätze gesät, denn Berti machte sich's nicht nur auf dem Schoß von Claudi bequem, sondern zuallererst war ich mal das Opfer seines Gesäßes und dem Rest des Körpergewichtes, was zu dokumentieren jemand anderes nicht umhin kam:

Zum Glück kannte ich diese freche Angewohnheit ja schon vom Rittermahl-Chattertreffen! Party machen kann man jedenfalls wunderbar mit ihm, das muss ich ihm lassen.
Gut, das war also der ereignisreiche Samstag in Köln.
Den nächsten Tag ließen Steph und ich ruhiger angehen. Nach dem gemütlichen Frühstück promenierten wir noch ein bisschen am Rheinufer entlang, tranken heiße Schokolade und nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel mussten wir unbedingt nochmal unserer neu entdeckten Leidenschaft nachgehen: dem Darten.

Dann ließen wir den Abend noch schön in einem kroatischen Restaurant ausklingen, bevor es am nächsten Vormittag wieder nach Hause ging; natürlich nicht ohne Probleme, denn in Thüringen kamen wir dann in einen wunderschönen Schneesturm, was der Sache aber keinen Abbruch tat.

Jedenfalls war's echt ein tolles Wochenende, an dem mir nichts gefehlt hat! Da kann ich mich an dieser Stelle einfach nur nochmal für das klasse Geburtstagsgeschenk bedanken.
Da wir freitags erst 22.45 Uhr ankamen und somit nur noch Zeit für ein spätes Abendessen und Schlendern über den Heumarkt blieb, vertagten wir die Besichtigung des von mir innig geliebten Kölner Doms auf Samstag Vormittag. Und das Warten hat sich wirklich gelohnt, denn davor zu stehen war einmal mehr unheimlich beeindruckend!
Nachdem wir dann noch fleißig shoppen waren, was mir eine Winterjacke, vier T-Shirts, zwei DVD, eine Handtasche und eine Übersicht mit dem Kölschen Grundgesetz beschert hat, sind wir zurück ins Hotel gegangen, haben uns umgezogen und für das Treffen mit den ganzen Irren aus dem RTLChat fertig gemacht.
Sie vor dem Dom zu finden hat uns zwar ein bisschen Zeit und noch mehr Nerven gekostet, aber letzten Endes lagen wir mit unserer Vermutung doch nicht so falsch und stießen auf die kleine Truppe von etwa zehn Mann. So hieß es auf Geheiß des Chefs erstmal über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, wobei wir immer aufpassen mussten, dass niemand verloren geht.
Bis wir auch das überstanden hatten, verging noch eine ganze Weile; aber dann zog's uns endlich ins Papperla-Pub, wo wir gemütlich heiße Schokolade tranken, Billard spielten und darteten. Gerade bei Letzterem hatten Steph, Sandra, Berti und ich extrem viel Spaß. Aber Steph muss aufpassen, dass anderen nicht die Lust daran vergeht mit ihr zu spielen - Berti stand wegen ihrer vielen Treffer mehrmals kurz vor einem Herzinfarkt. Wie man auf dem Foto wunderbar erkennen kann, greift sich auch schon Nicki deswegen an den Kopf. -fg-
Nachdem uns so langsam die Puste ausging, zog's uns in eine Karaoke-Bar, wo wir ausgiebig das gute Kölsch genossen, lautstark mitsangen, fleißig fotografierten und abtanzten. Wie's mir nach dem Abhotten ergangen ist, kann man hieran erkennen:
Die Fotoapparate, oder neudeutsch DigiCams, waren die Objekte des Abends:
Und umso später der Abend wurde, desto rarer waren anscheinend auch die Sitzplätze gesät, denn Berti machte sich's nicht nur auf dem Schoß von Claudi bequem, sondern zuallererst war ich mal das Opfer seines Gesäßes und dem Rest des Körpergewichtes, was zu dokumentieren jemand anderes nicht umhin kam:
Zum Glück kannte ich diese freche Angewohnheit ja schon vom Rittermahl-Chattertreffen! Party machen kann man jedenfalls wunderbar mit ihm, das muss ich ihm lassen.
Gut, das war also der ereignisreiche Samstag in Köln.
Den nächsten Tag ließen Steph und ich ruhiger angehen. Nach dem gemütlichen Frühstück promenierten wir noch ein bisschen am Rheinufer entlang, tranken heiße Schokolade und nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel mussten wir unbedingt nochmal unserer neu entdeckten Leidenschaft nachgehen: dem Darten.
Dann ließen wir den Abend noch schön in einem kroatischen Restaurant ausklingen, bevor es am nächsten Vormittag wieder nach Hause ging; natürlich nicht ohne Probleme, denn in Thüringen kamen wir dann in einen wunderschönen Schneesturm, was der Sache aber keinen Abbruch tat.
Jedenfalls war's echt ein tolles Wochenende, an dem mir nichts gefehlt hat! Da kann ich mich an dieser Stelle einfach nur nochmal für das klasse Geburtstagsgeschenk bedanken.
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Dienstag, 15. Juli 2008
Mini-Chattertreffen
Ein ehemaliger Chatter von RTL, den ich neben dem Schnubbltier am längsten kenne - müsste die beiden sogar ungefähr zeitgleich kennengelernt haben - ist Albi. Angefangen hat es auf die gleiche Art und Weise und ging auch ähnlich weiter, nämlich anfangs via e.Mail und dann wurde der Kontakt regelmäßig durch diverse Messenger aufrechterhalten.
2009 werden es zehn Jahre, die wir uns kennen, und so haben wir beschlossen, dass wir uns dann zu unserem Jubiläum endlich mal real kennenlernen und treffen werden. Find ich eine total tolle Idee, denn irgendwie muss so eine jahrelange Freundschaft ja mal gewürdigt werden; vor allem, weil wir uns immer gut verstanden und eigentlich noch nie größer gestritten haben.
Organisatorisch ist das natürlich noch nicht durchgeplant, aber ich denke, dass ich dann in den Norden reisen werde, um mal wieder Bremen zu besuchen und vielleicht auch mal seine Heimatstadt Vechta zu erkunden.
Freu mich jetzt schon darauf!
2009 werden es zehn Jahre, die wir uns kennen, und so haben wir beschlossen, dass wir uns dann zu unserem Jubiläum endlich mal real kennenlernen und treffen werden. Find ich eine total tolle Idee, denn irgendwie muss so eine jahrelange Freundschaft ja mal gewürdigt werden; vor allem, weil wir uns immer gut verstanden und eigentlich noch nie größer gestritten haben.
Organisatorisch ist das natürlich noch nicht durchgeplant, aber ich denke, dass ich dann in den Norden reisen werde, um mal wieder Bremen zu besuchen und vielleicht auch mal seine Heimatstadt Vechta zu erkunden.
Freu mich jetzt schon darauf!
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