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Samstag, 4. Juli 2009

Ins Wasser gefallen

Nachdem es für die Eröffnung der Freibadsaison mit Anfang Juli eh schon verhältnismäßig spät ist, begab es sich, dass Steph und ich es sechs Wochen nach Saisonstart heute doch noch geschafft haben.
Wir haben das Wasser auch ausgiebig genossen, ahnten wir doch auf Grund des Wolkenhimmels, dass dieser Genuss nicht lange anhalten oder zumindest ziemlich unbeständig werden würde.
Keine drei Stunden später fing es dann auch zu tröpfeln an, woraus ein beinahe platzregenartiger Erguss wurde. Also suchten wir so ziemlich alle anderen Badbesucher auch Unterschlupf unter einem Dach, wartet ab, bis es wieder trocknete und verabschiedeten uns.
Ironischerweise hat uns nicht nur der Regen einen Strich durch unseren ersten Freibadbesuch 2009 gemacht, sondern verhöhnte uns dann auf die gleiche hämische Art die Sonne, indem sie kurz danach wieder durch die Wolken brach.
Dennoch bin ich froh, dass wir zumindest drei Stunden nutzen konnten; denn bis wir gemeinsam die nächste Gelegenheit zum Freibaden ergreifen können hätten, wären noch sage und schreibe sechs Wochen vergangen!
Ich hoffe aber, dass uns die Ostsee und das Wetter im hohen Norden angemessen entschädigen werden.

Montag, 8. Juni 2009

Shoppen macht glücklich

...zumindest mich! Ich merk das immer wieder. Egal, wie gut oder schlecht ich vorher gelaunt war: Wenn ich mit mindestens einem Beutel nach Hause gehe, in dem neue Klamotten stecken, komm ich aus dem Strahlen nicht mehr raus. Es war irgendwie schon immer so, dass ich mit neuen Kleidungsstücken auch neues Selbstbewusstsein getankt hab.
Am vergangenen Wochenende musste ein Pflichtkauf getätigt werden. Ihr könnt euch vorstellen, wie schrecklich schwer mir der gefallen ist...
Jedenfalls brauchte ich eine neue Hose und ein Parfüm. Die Jeans war schnell gefunden und sehr zufriedenstellend. Zwei Hauptkriterien knüpfe ich an selbige: Sie müssen meine Beine schlank aussehen lassen und dunkelblau sein.
Allerdiiings kam ich mit der Hose dann an zwei weiteren Sachen nicht vorbei: einem Gürtel - durch mein Hohlkreuz guckt bei jeder Hüfthose leider immer meine Unterwäsche ein Stückchen raus, was mit der Zeit ziemlich nervig und frustrierend wird - der eben beschriebenes Problem makellos kaschiert, und einem T-Shirt, das gerade greifbar war und ganz meinen Geschmack traf.
Erster Laden erledigt. Wobei Socken bei diesem Schweinewetter auch noch brauchbar gewesen wären, aber damit konnte man leider nicht dienen.
Dann: das Parfüm. Mir schwebte ein ganz bestimmtes vor, das ich vor recht langer Zeit gekauft hatte, später aber nicht mehr fand und dann auf ein anderes ausweichen musste. Nachdem ich mich einige Minuten im Laden umgesehen hatte, es aber nicht fand und mich mit meinem Wunsch schließlich an eine Verkäuferin wand, meinte die nur von oben herab: "Dieses Parfüm wird schon seit über einem Jahr nicht mehr hergestellt!"
Schuldigung, dass mir DIESES kleine Detail entgangen ist und ich mich nicht Woche für Woche schlau mache, ob's das noch gibt. Bleu de Q.
Auf jeden Fall war mit Zustimmung von Schnappi dann auch diese Aufgabe erledigt, und ich konnte meine To-Do-Liste für diesen Tag als abgehakt betrachten.
Aber ich wäre keine Frau, und schon gar nicht ich selber, wenn ich nicht mehr finden und mitnehmen würde, als ich eigentlich bräuchte...
Denn zufälligerweise kreuzte dann auch noch ein Schmuckladen unseren Weg. Und da ich mal wieder eine Kette haben und sehr gerne mal Ohrringe ausprobieren wollte, machte ich auch in diesem Geschäft Beute.
Sind erstmal nur Clips geworden. Mich extra dafür im Ohrläppchen piercen zu lassen, wäre dann doch etwas zu viel an Umständen gewesen.
So, und dann zog mich aber zu guter Letzt NOCH ein Kleiderladen in seinen Bann, an dem ich nicht einfach vorbeigehen konnte. Und wie's der Zufall wollte, blickten mich dann tatsächlich noch zwei seeehr schöne T-Shirts an, die von meinem Begleiter für gut befunden wurden. Ich hätte sie auch mitgenommen, wenn das nicht der Fall gewesen wäre - sie standen mir einfach zu gut.
Damit war's dann auch FAST geschafft. Schließlich und endlich fanden sich nämlich noch Kirschen für über sechs Euro in meiner Einkaufstüte. Was für ein süßer Abschluss!

Sonntag, 24. Mai 2009

Umso höher, desto platsch

Den Tag, den ich gestern mit Freunden im Erlebnisbad Bad Lausick verbracht hab, kann ich sowohl mit einem lachenden als auch mit einem weinenden Auge bewerten. Dabei hängt das Eine unweigerlich mit dem Anderen zusammen, denn als ich mich nach seeehr langer Zeit mal wieder getraut hab mit einem Köpfer vom Dreier-Brett zu springen, war ich erstmal ziemlich stolz auf mich!
Allerdings musste ich danach feststellen, dass die Öse meines Bikinis, die meine zwei Schätze gut zusammenhält, fehlte. Jetzt sieht er einfach nur noch wie ein misslungener Triangel-Bikini aus, obwohl er doch mal dank des Hakens sooo schön gepusht hat.
Und das war auch noch mein Lieblingsbikini mit so 'nem schicken Krododilmuster...
Naja, da ist guter Rat teuer, aber vielleicht hat meine Mama eine Idee, wie sich das wieder hinbiegen lässt.
Sowas Schönes find ich doch so schnell nicht wieder!

Samstag, 4. April 2009

Sport frei!

Ich glaube, so ein aktives und abwechslungsreiches Wochenende, an dem von allem was dabei ist, hatte ich schon lange nicht mehr.
Nachdem mein gestriger Arbeitstag etwas länger war, als eigentlich geplant, fing es erstmal mit unserem Wocheneinkauf an. Dann vergingen ein paar entspannende Stunden, bis mich Steph abholte, um gemeinsam nach langer Zeit mal wieder in den BRAUCLUB zu gehen, ein bisschen Party zu machen, überschüssige Energie wegzutanzen und, zumindest ich, etwas Alkohol zu trinken.
Wir waren noch nicht lange auf der Tanzfläche, als ich den ersten Fan hatte. Ein verklärter Blick hier, ein erhobener Daumen da, ließ sich intuitiv schon erahnen, dass er mich nicht komplett schlecht fand. Aber ein bisschen zu betrunken war er, also bin ich mit Steph immer ein bisschen vor ihm weggetanzt. Dann kam irgendwann die Erlösung: Ich erspähte am Eingang zum CLUB ein kariertes Hemd, dunkle gegelte Haare und einen teuren Fotoapparat (sagt man das heute noch?) am linken Handgelenk: mein Ex-Freund und Hobby-Wochenend-Geld-dazuverdien-Fotograf Eric. Das hielt meinen neuen Fan, glaube ich, eine Weile fern. Aber kaum hatte sich Eric auf den Weg in den nächsten Club gemacht, ging das betrunkene Etwas wieder auf die Pirsch, indem es so tat, als müsste es auf die andere Seite der Tanzfläche, und mich müsste es mal etwas bei Seite schieben, damit es durch kommt.
Nur gut, dass mir dann die Füße schon langsam weh getan haben, sodass Steph und ich uns auf den Heimweg gemacht haben. Um drei war ich dann zu Hause...
Jetzt sind mal gerade ein paar Stunden Entspannung angesagt, und dann geh ich heute Abend mit einem Freund Billard spielen. Da steht schon lange eine Revanche aus, die ich ihm damals versprochen hatte, weil er mich 8:4 besiegt hatte. Ob ich heute eine Chance hab, ist allerdings fraglich, da er dermaßen präzise spielt, dass er meistens sehr gute Läufe hat und mehrere Kugeln hintereinander versenkt.
So, und morgen früh geht's dann wieder recht zeitig auf die Beine. Meine Ma, ihr Freund, Steph und ich wollen an der Talsperre Kriebstein wandern gehen. Das wird sooo schön! Das Wetter wird ja hoffentlich mitspielen, und die Strecke ist einfach toll. Jedes Mal, wenn ich dort bin, pustet mir das Wandern total den Kopf frei, sodass ich meinen Alltag völlig vergesse und abschalten kann.
Und wenn ich dann abends wieder zu Hause bin, werde ich müde und zufrieden sein und ein tolles Wochenende gehabt haben.

Montag, 23. März 2009

Ich lebe noch

In den letzten Tagen ist halt nur nichts Aufregenderes oder Erzählenswertes passiert. Ich hab ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende hinter mir, das für andere aber sicherlich nicht weiter interessant ist.
Heute hab ich einen Wellness-Tag eingelegt. Okay, die Wellness bestand eigentlich nur aus einer schönen warmen Wanne und dem Faulenzen vorher und nachher, aaaber ich habe mir seit Langem mal wieder Minutensteaks vom Schwein gegönnt! Einmal mittags, einmal abends. Weswegen ich jetzt wahrscheinlich auch so satt bin. Fleisch hab ich erstmal zur Genüge wieder zu mir geführt.
Bis morgen hab ich noch sturmfrei, dann kehrt der Stress wieder ein.
Aber dafür wird der Abend mal wieder schöner, Steph und ich wollen ins Kino gehen und Männersache angucken. Ich ahne, dass das lustige Stunden werden!
Vorher noch ein bisschen Physiotherapie absolvieren, und dann kann's auch schon fast losgehen. Bin ja mal gespannt, wann ich damit durch bin. Mittlerweile sind seit dem Bruch über drei Monate vergangen, und ich würde mir die eine Kostenposition gerne wieder sparen, obwohl's die Therapeutin nicht schlecht macht.
Achso, das Wichtigste hab ich noch gar nicht erzählt: Ich versuche gerade Abstand von meinem Seelenverwandten zu nehmen. Gar nicht so leicht, aber wenn ich wissen will, welchen Stellenwert ich in seinem Leben habe, geht das wohl nicht anders.

Dienstag, 3. März 2009

Abgeschmiert oder: Wenn die Gastronomie am Personal spart

Nachdem am Sonntag Abend urplötzlich das Internet weg war, sich zwei Tage lang weigerte zu funktionieren und sich zwischendurch herausstellte, dass es sich um eine Störung in meiner Straße handelt, bin ich endlich wieder online - wobei ich sagen muss, dass zwei Tage ohne Netz auch mal ganz schön waren. Ich konnte mich endlich mal überwinden das Chaos auf meinem Schreibtisch einzudämmen. Nicht selten sieht es auf selbigem nämlich SO hier aus:



Und da ist die grüne Ablage rechts oben noch leer!
Gut, das also die positiven Nachrichten.
Aber ein bisschen Gemotze muss schon noch sein. Es fällt nämlich auf, dass der Service in meinem Stammbillardcafé zusehends schlechter wird.
Samstag Abend war ich mit meinem besten Freund und vier Anhängseln in obiger Lokalität zum Billardspielen. Daniel und ich waren etwa 20 Minuten eher da und hatten unsere Getränkebestellung bereits mit Entgegennahme der Kugeln aufgegeben. Unsere vier Mitstreiter, die um einiges später da waren und demzufolge auch später bestellt hatten, bekamen ihre Getränke allerdings zuerst - und das ist Daniel und mir nicht zum ersten Mal dort passiert. Es kommt in letzter Zeit öfter vor, dass wir entweder unverhältnismäßig lange auf unsere Bestellung warten müssen oder komplett vergessen werden.
Sonntags war ich dann nochmal mit Steph ein paar Kugeln schieben. Nach vier Runden sprach mein Magen aber schon so laut zu mir, dass ich eine warme Mahlzeit dem Spielen vorzog.
Eine etwas finster dreinblickende Kellnerin brachte die Speisekarte und ward von da an nie wieder gesehen. Geschlagene 20 Minuten später fragte ich dann mal eine vorbeigehende Kollegin, wer denn für unseren Tisch verantwortlich sei, denn offensichtlich fühle sich dann niemand mehr für uns zuständig. Sie nahm die Bestellung dann auch mehr oder weniger nebenbei auf...
Nur gut, dass es in Chemnitz noch andere Billardkneipen gibt - ich weiß nicht, ob ich dem Moskau unter den gegebenen Umständen noch lange treu sein werde.

Sonntag, 1. Februar 2009

Langer Samstag

Dieses Wochenende hatten Steph und ich seit Langem mal wieder einen richtig schönen und ausgiebigen Samstag miteinander.
Nach dem DVD-Abend zuvor, an dem das Programm bei Sex And The City anfing, über Stolz & Vorurteil weiterging und mit Ressurrection endete, haben wir uns noch bei ihr zu Hause und mit dem leckeren Essen ihrer Ma gestärkt und sind dann zum Shoppen los.
Und wie zu erwarten, waren meine Einkaufstüten wieder mal um einiges praller als ihre. Asche auf mein Haupt, ich kann mich einfach nicht zusammenreißen! Und dabei hatte ich mein Budget schon nach ihrem gerichtet - allerdings in der fehlerhaften Annahme, dass sie es auch strapazieren würde; dabei war's dann gerade mal ein Bruchteil. Das schaffe ich leider nie - und ich war dank eines Gutscheins schon 30€ im Vorteil!
Es sind also sieben sowohl kurz- als auch langärmlige Oberteile und eine Hose für die Arbeit dabei rausgekommen. Bin sehr zufrieden!
Nach dem nochmaligen üblichen Schlendern durch Möbel Höffner, wo wir uns immer wieder ein paar Anregungen für unsere eigene Wohnung holen und ein bisschen ins Schwärmen und Träumen geraten, hatten wir dann aber so langsam genug und schenkten nicht mal SATURN noch Beachtung.
Es zog uns dann ins Café Moskau zum Billard spielen. Das Match endete 6:4 für mich, wobei die ersten Partien durch vorzeitig eingelochte Achten verloren wurden und Steph sicher noch ein oder zwei Punkte mehr am Ende herausholen könnte. Wenn wir also um irgendwas gespielt hätten, wie Schnubbl und ich das immer tun - bei uns ist es immer ein Cheeseburger - hätte ich sicher verloren, was am Ende aber auch an meinem Konzentrationsproblem gelegen hätte.
Also auch nochmal gute drei Stunden dort verbracht, um uns abschließend noch einem Kinofilm zu widmen. Damit wir nicht allzu lange warten mussten und weil mir die Entscheidung letzten Endes oblag, sahen wir uns Der Mann, der niemals lebte an. Für mich ein bisschen undurchsichtig, so wie's Thriller in Sachen Nahost-Politik irgendwie immer sind, aber vielleicht brauch ich nur einfach ein paar Tage, um den Inhalt zu verarbeiten und zu verstehen.
01.30 Uhr war ich schließlich zu Hause, 02.30 Uhr im Bettchen und bin seit 12.30 Uhr wieder wach. So spät bin ich schon lange nicht mehr aufgestanden!

Dienstag, 2. Dezember 2008

Köln - Ein Reisebericht

Von Freitag bis Montag waren Steph und ich in der wundervollen Stadt, für die mein Herz neben Chemnitz auch noch schlägt, Köln. Ich hatte von ihr zum 23. Geburtstag 2007 einen Hotelgutschein für drei Nächte geschenkt bekommen, und 15 Monate später sind wir nach langem Verhandeln über den Reisezeitraum endlich dazu gekommen ihn einzulösen.



Da wir freitags erst 22.45 Uhr ankamen und somit nur noch Zeit für ein spätes Abendessen und Schlendern über den Heumarkt blieb, vertagten wir die Besichtigung des von mir innig geliebten Kölner Doms auf Samstag Vormittag. Und das Warten hat sich wirklich gelohnt, denn davor zu stehen war einmal mehr unheimlich beeindruckend!



Nachdem wir dann noch fleißig shoppen waren, was mir eine Winterjacke, vier T-Shirts, zwei DVD, eine Handtasche und eine Übersicht mit dem Kölschen Grundgesetz beschert hat, sind wir zurück ins Hotel gegangen, haben uns umgezogen und für das Treffen mit den ganzen Irren aus dem RTLChat fertig gemacht.



Sie vor dem Dom zu finden hat uns zwar ein bisschen Zeit und noch mehr Nerven gekostet, aber letzten Endes lagen wir mit unserer Vermutung doch nicht so falsch und stießen auf die kleine Truppe von etwa zehn Mann. So hieß es auf Geheiß des Chefs erstmal über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, wobei wir immer aufpassen mussten, dass niemand verloren geht.



Bis wir auch das überstanden hatten, verging noch eine ganze Weile; aber dann zog's uns endlich ins Papperla-Pub, wo wir gemütlich heiße Schokolade tranken, Billard spielten und darteten. Gerade bei Letzterem hatten Steph, Sandra, Berti und ich extrem viel Spaß. Aber Steph muss aufpassen, dass anderen nicht die Lust daran vergeht mit ihr zu spielen - Berti stand wegen ihrer vielen Treffer mehrmals kurz vor einem Herzinfarkt. Wie man auf dem Foto wunderbar erkennen kann, greift sich auch schon Nicki deswegen an den Kopf. -fg-



Nachdem uns so langsam die Puste ausging, zog's uns in eine Karaoke-Bar, wo wir ausgiebig das gute Kölsch genossen, lautstark mitsangen, fleißig fotografierten und abtanzten. Wie's mir nach dem Abhotten ergangen ist, kann man hieran erkennen:



Die Fotoapparate, oder neudeutsch DigiCams, waren die Objekte des Abends:



Und umso später der Abend wurde, desto rarer waren anscheinend auch die Sitzplätze gesät, denn Berti machte sich's nicht nur auf dem Schoß von Claudi bequem, sondern zuallererst war ich mal das Opfer seines Gesäßes und dem Rest des Körpergewichtes, was zu dokumentieren jemand anderes nicht umhin kam:



Zum Glück kannte ich diese freche Angewohnheit ja schon vom Rittermahl-Chattertreffen! Party machen kann man jedenfalls wunderbar mit ihm, das muss ich ihm lassen.
Gut, das war also der ereignisreiche Samstag in Köln.
Den nächsten Tag ließen Steph und ich ruhiger angehen. Nach dem gemütlichen Frühstück promenierten wir noch ein bisschen am Rheinufer entlang, tranken heiße Schokolade und nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel mussten wir unbedingt nochmal unserer neu entdeckten Leidenschaft nachgehen: dem Darten.



Dann ließen wir den Abend noch schön in einem kroatischen Restaurant ausklingen, bevor es am nächsten Vormittag wieder nach Hause ging; natürlich nicht ohne Probleme, denn in Thüringen kamen wir dann in einen wunderschönen Schneesturm, was der Sache aber keinen Abbruch tat.



Jedenfalls war's echt ein tolles Wochenende, an dem mir nichts gefehlt hat! Da kann ich mich an dieser Stelle einfach nur nochmal für das klasse Geburtstagsgeschenk bedanken.

Samstag, 22. November 2008

Von fünfen, die auszogen das Verkaufen zu lernen

Heute nun fand der Siebente Chemnitzer Lehrertag im Einsiedler Gymnasium statt, der vom Sächsischen Lehrerverband organisiert wurde und zu dem ich gemeinsam mit einer Azubine aus dem dritten Lehrjahr vom Geschäftsstellenleiter persönlich berufen wurde.
Da Lehrer bekanntermaßen im öffentlichen Dienst arbeiten und daher ein besonderes Klientel der Debeka darstellen, konnte es natürlich für uns nur von Interesse sein uns dort zu präsentieren. Von 07.45 Uhr bis 12.30 Uhr standen wir heute also neben drei weiteren Mitbewerbern mit unserem Stand in der Aula dieser wunderschönen Schule und hofften auf reges Interesse und ein bisschen Glück. Allerdings versprachen Anne und ich uns nicht besonders viel davon, weil drei Mitarbeiter einer anderen Debeka-Geschäftsstelle mehr oder weniger im Vordergrund standen, und wir zwei lediglich die typischen Lehrlingsaufgaben bekamen. So durften wir sinnloserweise die Eiskratzer abwischen. Die gingen bei den Interessenten allerdings weg wie warme Semmeln, genau wie die Feuerzeuge und Kulis. Nicht ein wirkliches Beratungsgespräch kam zu Stande, und bei den zwei bis drei Unterhaltungen, die unsere Kollegin aus Mittweida dann führen konnte, beriet sie auch noch falsch und vertriebstechnisch nicht unbedingt clever. Ganz großes Tennis.
Jedenfalls zeigte sich in diesen Stunden wieder mal, dass Verkaufsstände von Versicherungsgesellschaften bei solchen Veranstaltungen eigentlich nur der Befriedigung von Mitnahmebedürfnissen dienen. Haben wir ja aber gerne getan. ;o)
Dafür hatten wir dann aber auch eher Feierabend als gedacht.
Und im Gegensatz zu den etwa 300 Lehrern, die aus der gesamten südsächsischen Region gekommen waren, mussten wir als Sponsoren auch keinen Eintritt bezahlen, konnten aber dem Chorgesang und der amüsanten Rede des Hauptredners lauschen. Gelohnt hat sich's in der Hinsicht also schon.
Trotzdem freu ich mich darauf wenigstens morgen ausschlafen zu dürfen!

Montag, 10. November 2008

Krank

Es war natürlich das perfekte Timing. Am Donnerstag Morgen wachte ich mit Halsschmerzen auf, und freitags war meine Stimme komplett weg. Mich selber nicht reden zu hören stört mich gar nicht mal, aber lachen zu müssen und dann maximal ein flüsterndes Quieken wahrzunehmen ist schon irgendwie merkwürdig - für die Umgebung sicher noch mehr als für mich.
Jedenfalls ging's dann am Samstag hübsch mit Husten und ab Sonntag mit Schnupfen weiter, was mich in den Nächten auch nicht besonders gut schlafen ließ. Ist ja nicht so, dass man sich am Wochenende erholen wollte.
Heute morgen hab ich mich nach dem Aufwachen gar nicht mal so schlecht gefühlt, sondern doch ziemlich gesund. Meine Nase war frei, der Husten hielt sich in Grenzen - bis es beim Frühstück mit dem Niesen losging. Furchtbar. Jedenfalls kann ich in diesem Zustand ja keinen Sportunterricht mitmachen, der heute an der Reihe ist, und Volleyball morgen Abend sicher auch nicht, sodass ich mir von meiner Ärztin eh ein Attest besorgen müsste.
Somit hab ich beschlossen, dass ich mich doch wenigstens heute krankschreiben lasse. Nachdem sie mich untersucht hatte, wollte sie mich wegen des grippalen Infektes aber am liebsten gleich die ganze Woche rausnehmen, aber dann würde ich zu viel verpassen. Deswegen erstmal bis Mittwoch. Wenn's da nicht besser wird, kann ich den Krankenschein allemal noch verlängern - muss aber nicht sein.

Montag, 3. November 2008

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen

Oh Mann, wird das diesen Monat wieder eng. Mit dem Bett und der DigiCam hab ich mich reichlich belohnt und muss nun die Konsequenzen in Kauf nehmen, die da in Form eines finanziellen Engpasses daherkommen werden. Nur gut, dass ich noch einen Notgroschen zu Hause gebunkert hab; aber ich hoffe, dass ich den nicht antasten muss. Vielleicht komm ich auch so im November über die Runden. Die Wochenendplanung bisher verspricht zumindest kaum Unternehmungen, die ins Geld gehen werden.
Am kommenden nämlich sind zum Einen erstmal Dieter Nuhr und zum Anderen ein Tag in Kohren-Sahlis geplant, der zum ersten Todestag von Papa stattfindet.
Am Wochenende darauf spiel ich samstags eventuell ganztägig ein Volleyball-Turnier, weiter steht da noch nichts an - und ich gedenke vorerst es dabei zu belassen.
Dann, sprich am 22.11., bin ich seitens der Debeka für den siebten Chemnitzer Lehrertag im Gymnasium Einsiedel eingeplant, vom Geschäftsstellenleiter persönlich vorgesehen, zusammen mit einem neuen Mitarbeiter. Mal sehen, wie das wird, und ob man da vielleicht neue Anbahnungen knüpfen kann.
Schließlich und endlich folgt dann das Wochenende mit Steph in Köln, wo mein Herz schlägt! Dann hab ich auch wieder Geld auf dem Konto, aber mit dem Ausgeben muss ich mich dann wirklich zurückhalten, weil ich mir damit ja das Auto kaufen will. Ob mir das auch gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Ihr hättet jedenfalls Recht damit es zu bezweifeln, werte Leser.
So, und bevor ich dann in die Heia geh, widme ich mich noch dem kostenlosen Aufräumen meines umgeräumten Zimmers. Wär ja noch schöner, wenn ich dafür auch noch blechen müsste..

Sonntag, 22. Juni 2008

Zusammengefasst

Positiv an diesem Wochenende:

+ Zugfahrt nach HH
+ Wiedersehen mit Danny & Bienchen
+ Wochenende mit Schnubbl
+ ausschlafen
+ vieeele Zärtlichkeiten
+ Fahrradtour ins Alte Land & vorherhige Fährfahrt über die Elbe mit wunderschönem Blick über Blankenese
+ Ligretto
+ leckeres Frühstück
+ Zugfahrt nach C

Negativ:

- Niederländer ausgeschieden
- Kroaten ausgeschieden

Wäh, ich wollte keine Türken gegen Deutschland spielen sehen, sondern Slaven Bilic und seine Kroaten!