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Freitag, 24. September 2010

Es ist vollbracht...

...der Mietvertrag ist unterschrieben! Nach einem misslungenen Versuch, die Bank zu wechseln, hatte ich dieser Tage berechtigte Zweifel daran, dass auch das Projekt "erste eigene Wohnung" in die Hose gehen könnte. Nun steht dem nichts mehr im Wege!
Ab dem 16.10. hab ich eine neue Anschrift in Chemnitz, und das ist ein sehr schönes Gefühl. Wie im letzten Blogeintrag schon erwähnt, ist das ja eine sehr bewusste Erfahrung im Leben, und ich versuche sie so weit wie möglich auszukosten.
Klar, alleine krieg ich erstmal nicht unbedingt ALLES hin... Zumal ich mich ja schon mit der Wahl des geeigneten Strom- und Gasanbieters überfordert fühle. Aber mit Mamas schlauem Ratgeber, den ich undezenterweise zu Ostern bekam ("Check Out! Hotel Mama adé. Start ins eigene Leben") und ihrer Person selbst als auch mit guten Bekannten werde ich das schon gut über die Bühne bringen, denk ich mal.
So langsam schleichen sich auch die ersten Gedanken an, in welcher Farbe wohl welcher Raum zu streichen sei, wohin ich welches Möbelstück stelle, welcher Internetanbieter es wird und und und... Und da steh ich gerade mal am Anfang.
Möge das Abenteuer also beginnen!

Donnerstag, 23. September 2010

Déjà Vu

Wenn ich morgen meinen ersten Mietvertrag unterschreibe und die Wohnung Anfang Oktober übergeben bekomme und ein paar Tage später einziehe, weiß ich schon genau, welches Gefühl ich dabei empfinden werde.
Es wird genauso sein wie damals, als ich in Dresden mein Studium anfing und Papa mir beim Umzug geholfen und mich hingefahren hat. Es war genau, nachdem ich meine Führerscheinprüfung abgelegt hatte, und in diesem Zusammenhang blieb mir übrigens auch nichts anderes übrig, als sie zu bestehen.
Erstmal hat er mich natürlich auf die übliche Weise beschimpft, nachdem ich ihn zielgerichtet zum Wohnheim lotste, aber vergessen hatte, dass wir ja zuerst zum Studentenwerk mussten, um Mietvertrag und Schlüssel abzuholen. Und dann in meiner damals zukünftigen Bleibe angekommen, war alles ganz neu. Das Zimmer war für zwei Personen gedacht, aber die Kommilitonin, die es bis dahin bewohnt hatte, war schon fast mit ihrem Studium fertig und ließ sich nur noch sporadisch blicken.
Ungefähr eine Stunde war Papa dann noch da. Als er mich "verließ", hab ich nur gedacht: 'Lass mich nicht allein, bitte lass mich in dieser großen unbekannten Stadt mit all dem Neuen und Unbekannten nicht allein'. Puh, ein völlig fremdes Gefühl...
Ich wusste noch gar nicht, was mich erwartet, und mit dieser neu gewonnen Freiheit, die ich in diesem Moment eigentlich gar nicht haben wollte, konnte ich noch nicht recht umgehen.
Aber ich weiß noch, dass mein erster Plan dann war, die SLUB zu entdecken, die Universitätsbibiliothek. Und als ich sie betrat, das weiß ich noch genau, blieb mir vor Staunen der Mund offen stehen. Sowas Großes und Mächtiges hatte ich noch nie gesehen...
Und so wird es mir wohl bald nochmal gehen. DER nächste Schritt ins eigene Leben. Eine Entwicklung, die man bewusst erlebt und deren Bedeutung man sich nur langsam klar wird. Ich werde bald meine erste EIGENE Wohnung haben!
Wow!

Sonntag, 2. November 2008

Mein neues Zuhause

Jetzt sind sowohl mein Urlaub als auch das Wochenende vorbei, und nichts ist mehr, wie es war. Mein Zimmer sieht ziemlich verändert aus. Durch das große Bett, das Schnubbl und ich gestern in mühevoller Arbeit aufgebaut haben, sind die Verhältnisse nun ganz anders. Mein Rechner steht jetzt direkt neben dem Bett, sodass ich morgens ohne viel körperliche Betätigung einfach nur den Schalter zu drücken brauche, um den Tag beginnen zu lassen und munter zu werden. An der Sitzgelegenheit dafür werde ich aber noch arbeiten müssen, weil es auf die Dauer nicht gutgehen wird immer auf dem Bettrand oder auf übereinander gestapelten Kissen zu sitzen.
Der Schreibtisch befindet sich an der Wand, wo mein Einzelbett bis gestern Vormittag noch mit dem Kopfende stand.
Natürlich musste dann auch sämtliche Kabelage neu verlegt werden, wobei mir mein lieblicher Bruder ganz toll geholfen hat. Schnubbls Hilfe wollte ich nach dem Bett dann doch nicht mehr in Anspruch nehmen, zumal Bienchen, meine Schwägerin, dadurch Gelegenheit hatte ihn bei Ligretto abzuzocken - zumindest für ein paar Runden. Danach ging's dann nämlich schon gut eingepackt ans Lagerfeuer auf die Zwickauer Straße, wo Pa und Ma einst ihren Arbeitssitz hatten und wir nun einen gemütlichen Abend mit Glühwein und heißer Zitrone verbrachten; Letzteres speziell für mich, weil ich die Baggage ja noch zu fahren hatte.
Zu Hause angekommen waren Ma und ihr Freund aber noch gar nicht müde und blockierten mit noch mehr Alkohol, als sie eh schon zu sich genommen hatten, Dannys und Bienchens Schlafgelegenheit für dieses Wochenende, das Wohnzimmer. Dadurch kamen die beiden dann dazu mein neues Bettchen genauer unter die Lupe zu nehmen und fanden's darin so gemütlich, dass sie am liebsten gar nicht mehr raus wollten. Doch dann klirrten in der Stube schon verdächtig die Gläser und das kopfschmerzgeplagte Bienchen durfte sich endlich ihrem Schönheitsschlaf widmen.
Bis heute Vormittag waren wir dann also noch zu sechst, dann brach das Ehepaar zu den Eltern von Bienchen auf, um dort noch sein Mittagsmahl einzunehmen und Schnubbl und ich machten uns danach unentwegt bei WORMS WORLD PARTY platt.
Ab morgen dann wieder Berufsschule und zeitiges Aufstehen. Der Alltag kann weitergehen!

Dienstag, 28. Oktober 2008

Projekt Prauka

So, heute hab ich offiziell meinen Plan den Namen meines Papas anzunehmen wieder richtig angefangen - nichts Halbherziges dieses Mal wie beim letzten Versuch!
Ich werde nun Rathaus und Standesamt abklappern, um mir Meldebescheinigung, Führungszeugnis und eine beglaubigte Abschrift meiner Geburtenbucheintragung ausstellen zu lassen. Wenn dann alles da ist, füll ich nur noch den Antrag aus und schick ihn zurück.
Ich weiß jetzt schon, dass er abgelehnt werden wird - aber nicht für umsonst hat man eine Tante, die einem wertvolle Tipps in solchen Angelegenheiten gibt!
Der Gedanke in absehbarer Zeit mit Frau Prauka angesprochen und -geschrieben zu werden ist einfach zu schön..

Dienstag, 26. August 2008

Gar nicht gut

Die Sommerpause ist vorbei, das neue Schuljahr hat wieder angefangen und somit geht auch Volleyball ab heute wieder los!
Endlich kehrt wieder etwas Disziplin im Hause Reif ein und ich werde zur sportlichen Betätigung gezwungen. Dank eines Fotos, das mir der Garst gestern Abend via MSN geschickt hat, ist mir erst so richtig bewusst geworden, wieviel ich seit dem Ende des Studiums zugenommen hab - und das ist überhaupt nicht gut!
Meine Schlussfolgerung war, dass ich sofort auf Diät gesetzt gehöre; allerdings ängstigt mich der Gedanke an den sogenannten JoJo-Effekt ein bisschen.
Nun ja, es kann schon mal kein Fehler sein meine Ernährung ein kleines bisschen umzustellen und vielleicht sogar mit dem Joggen anzufangen.

Dienstag, 12. August 2008

Hibbelig

Am 27. Juli hab ich beschlossen, dass ich mir ein zweites Handy zulege, das ich für geschäftliche Zwecke nutzen will. Nicht nur, weil ich das dann von der Steuer absetzen kann - so viel wird das eh nicht ausmachen - sondern hauptsächlich, weil ich dieses wunderschöne Sony Ericsson S500i haben wollte und außerdem die Telefonrechnung meiner Ma nicht mehr belasten will, wenn ich mal von zu Hause aus Kunden anrufe. Genauso wenig will ich mein Prepaid-Handy dafür benutzen, denn da geht's teilweise ganz schön ins Geld.
Also hab ich einen T-Mobile-Vertrag abgeschlossen, der mir vorgestern zugesandt wurde. Darüber hab ich mich auf jeden Fall schon mal gefreut - bis ich meine zukünftige Handynummer sah: Vorwahl 0151 und dann eine mit 1 beginnende achtstellige Rufnummer! NEIN! Wo sind die wunderschönen Telefonnummern mit der Vorwahl 0170, 0171 oder 0175 hin?
Alle schon vergeben?
So ein Scheizz!
Egal. Wichtiger ist, dass in ein bis drei Tagen mein neues Telefon geliefert wird, worauf ich mich jetzt schon tierisch freue!
Das Tolle daran ist nämlich, dass sich das Display der Tages- oder Nacht- sowie der Jahreszeit anpasst. Am Valentinstag zeigt es sich sogar von seiner romantischen Seite und wird purpur.
Beeilt euch gefälligst, UPS, ich WARTE!

Donnerstag, 31. Juli 2008

Neue Frisur, neues Glück

So, nach einigen Tagen bloggischer Abstinenz und mit neuen Haaren könnte ich mich mal wieder dazu herablassen meinen Blog weiterzuführen und über mein nur allzu spannendes Leben zu berichten.
Neu ist nicht nur mein Schopf, sondern auch die dritte "Sex And The City"-Staffel, von der ich natürlich gestern gleich alle Folgen angeguckt hab.
Ansonsten geht am Freitag das zweite Lehrjahr los, weswegen ich auch eine frisurelle Veränderung wollte. Ja, diese kleine Formalität ist der Anlass dafür!
Außerdem hoffe ich, dass mein Köpfchen dadurch etwas pflegeleichter wird - zumindest die Haare.
Ich wünsche mir viel Glück dabei!

PS: Auf Wunsch einer Dame füge ich mal ein Bild dazu, hoffentlich besucht ihr meinen Blog dann noch! Ungefähr am unteren Bildrand sind die Haare auch schon zu Ende. Sie waren vorher etwa 15cm länger und am Oberkopf dunkler - nur zur Verbildlichung.