Von Freitag bis Montag waren Steph und ich in der wundervollen Stadt, für die mein Herz neben Chemnitz auch noch schlägt, Köln. Ich hatte von ihr zum 23. Geburtstag 2007 einen Hotelgutschein für drei Nächte geschenkt bekommen, und 15 Monate später sind wir nach langem Verhandeln über den Reisezeitraum endlich dazu gekommen ihn einzulösen.

Da wir freitags erst 22.45 Uhr ankamen und somit nur noch Zeit für ein spätes Abendessen und Schlendern über den Heumarkt blieb, vertagten wir die Besichtigung des von mir innig geliebten Kölner Doms auf Samstag Vormittag. Und das Warten hat sich wirklich gelohnt, denn davor zu stehen war einmal mehr unheimlich beeindruckend!

Nachdem wir dann noch fleißig shoppen waren, was mir eine Winterjacke, vier T-Shirts, zwei DVD, eine Handtasche und eine Übersicht mit dem Kölschen Grundgesetz beschert hat, sind wir zurück ins Hotel gegangen, haben uns umgezogen und für das Treffen mit den ganzen Irren aus dem RTLChat fertig gemacht.

Sie vor dem Dom zu finden hat uns zwar ein bisschen Zeit und noch mehr Nerven gekostet, aber letzten Endes lagen wir mit unserer Vermutung doch nicht so falsch und stießen auf die kleine Truppe von etwa zehn Mann. So hieß es auf Geheiß des Chefs erstmal über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, wobei wir immer aufpassen mussten, dass niemand verloren geht.

Bis wir auch das überstanden hatten, verging noch eine ganze Weile; aber dann zog's uns endlich ins Papperla-Pub, wo wir gemütlich heiße Schokolade tranken, Billard spielten und darteten. Gerade bei Letzterem hatten Steph, Sandra, Berti und ich extrem viel Spaß. Aber Steph muss aufpassen, dass anderen nicht die Lust daran vergeht mit ihr zu spielen - Berti stand wegen ihrer vielen Treffer mehrmals kurz vor einem Herzinfarkt. Wie man auf dem Foto wunderbar erkennen kann, greift sich auch schon Nicki deswegen an den Kopf. -fg-

Nachdem uns so langsam die Puste ausging, zog's uns in eine Karaoke-Bar, wo wir ausgiebig das gute Kölsch genossen, lautstark mitsangen, fleißig fotografierten und abtanzten. Wie's mir nach dem Abhotten ergangen ist, kann man hieran erkennen:

Die Fotoapparate, oder neudeutsch DigiCams, waren die Objekte des Abends:

Und umso später der Abend wurde, desto rarer waren anscheinend auch die Sitzplätze gesät, denn Berti machte sich's nicht nur auf dem Schoß von Claudi bequem, sondern zuallererst war ich mal das Opfer seines Gesäßes und dem Rest des Körpergewichtes, was zu dokumentieren jemand anderes nicht umhin kam:

Zum Glück kannte ich diese freche Angewohnheit ja schon vom Rittermahl-Chattertreffen! Party machen kann man jedenfalls wunderbar mit ihm, das muss ich ihm lassen.
Gut, das war also der ereignisreiche Samstag in Köln.
Den nächsten Tag ließen Steph und ich ruhiger angehen. Nach dem gemütlichen Frühstück promenierten wir noch ein bisschen am Rheinufer entlang, tranken heiße Schokolade und nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel mussten wir unbedingt nochmal unserer neu entdeckten Leidenschaft nachgehen: dem Darten.

Dann ließen wir den Abend noch schön in einem kroatischen Restaurant ausklingen, bevor es am nächsten Vormittag wieder nach Hause ging; natürlich nicht ohne Probleme, denn in Thüringen kamen wir dann in einen wunderschönen Schneesturm, was der Sache aber keinen Abbruch tat.

Jedenfalls war's echt ein tolles Wochenende, an dem mir nichts gefehlt hat! Da kann ich mich an dieser Stelle einfach nur nochmal für das klasse Geburtstagsgeschenk bedanken.