So, nach 17 Tagen bloggischer Abstinenz und Lethargie melde ich mich wieder zurück. 17 ist eine gute Zahl, eine Primzahl. Perfekt, genau das richtige Timing.
Selbiges hatte unser Chef heute irgendwie gar nicht...
10.30 Uhr war unser Servicebüro mit ihm in der Geschäftsstelle verabredet, um mal wieder ein bisschen Motivation in die Mannschaft zu bringen. Der Jahresauftakt verläuft bei uns erfahrungsgemäß nie sehr gut, weswegen wir heute mal etwas angespornt werden sollten. Dabei hatten wir alle damit gerechnet, dass wir gegen 12, spätestens 13 Uhr fertig mit der Chose wären. Pünktlich 20 Minuten vor Beginn der Veranstaltung hatte ich mir schnell noch die sechste Staffel "Sex And The City" besorgt, damit ich danach schnellstmöglich und ohne Umwege zu Hause sein und sie sofort angucken könnte.
Aaaber da hatte ich nicht mit Herrn Fischer gerechnet. Der Mensch hört sich so gerne selber reden, dass aus verabredetem Ende 12.30 Uhr gleich mal 15 Uhr geworden ist. Ich hatte mich ja sooo satt, und ich wollte seine Stimme einfach nicht mehr hören.
Gegen Motivation hab ich an sich nichts, das macht er hervorragend, keine Frage. Aber er findet und findet einfach kein Ende, zum Henker!
Kaum zu Hause angekommen und den MSN-Status wieder auf online gesetzt, schrieb mich auch schon ein mittlerweile guter Bekannter aus dem Chat an. Ich sollte nicht ahnen, dass das Gespräch in einer Katastrophe enden würde..
Ich halte eh schon nichts von Selbstmitleid, Depressionen und Krankheiten, über die man den ganzen Tag sprechen muss. Aber ER übertrifft alles. Jedes Gespräch, das wir führen, endet früher oder später beim Thema Krankheit, worüber er wahrlich eine Menge zu berichten hat. Zu diesem Zeitpunkt, da eh schon etwas genervt von der verlängerten Besprechung, hatte ich aber einfach keine Lust mir das wieder anzuhören, zumal ich etwas Hunger hatte.
Auf diese Aussage hin bekam ich dann zu lesen, wie arrogant das denn wäre, gerade wenn jemand Angst hätte, weil etwas Medizinisches ansteht. Er würde mich nie wieder belästigen, das verspreche er mir.
Ich gebe zu, dass ich arrogante Züge hab, aber heute war's einfach nur Ehrlichkeit. Bitte keine Krankheiten zum Mittagessen!
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Montag, 23. Februar 2009
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Wunder gibt es immer wieder
...und in meinem Fall in einer äußerst kuriosen Form. Als ich heute mit Steph im Servicebüro war, um etwas Geschäftliches mit ihr zu erledigen, hab ich meine Tagesberichte ausgedruckt. Unsere Arbeitswoche geht immer von Freitag bis Donnerstag, sodass es heute richtig gut gepasst hat.
Als ich den Bericht von vergangenem Freitag gedruckt hatte, fiel mir eine Ungereimtheit auf: Er unterstellte mir Arbeit, an die ich mich nicht erinnern kann - nämlich dergestalt, dass ich in der Übersicht der Versicherungssparten, die man bei uns abschließen kann, plötzlich einen Kfz-Antrag mit beträchtlichem Monatsbeitrag sowie der entsprechenden Provision vorfand.
Tatsächlich hatte ich am Freitag meinen Laptop gar nicht angerührt, denn ich hatte von morgens bis nachmittags Innendienst und als ich nach Hause kam Feierabend.
Ironischerweise hatte ich zwei Wochen vorher zwar einen Kfz-Versicherungsantrag für eine Kundin ausgedruckt und einen zweiten für ihren Sohn, allerdings waren die dann ja auch auf den Tagesberichten des entsprechenden Datums aufgeführt.
Nun frag ich mich, ob mir entweder mein Verstand einen Streich spielt oder mich ein Kobold in die Irre führen und auf der Rankingliste der Lehrlinge meines Jahrgangs nach oben katapultieren will - was er mit nur einem Vertrag nicht schaffen würde, weil ich mittlerweile nur noch auf Platz fünf von 24 bin, wie ich heute festgestellt hab. Trotzdem hab ich aber ein Lob unseres Geschäftsstellenleiters hinter meiner Namenszeile stehen.
Back to topic: Meine Technik verselbstständigt sich! Leider kann ich für sie keine private Krankenversicherung abschließen. ;o)
Irgendwie macht mir das nun schon Sorgen. Sicherheitshalber hab ich hinter die betroffenen Punkte meines Tagesberichtes vom 24.10. Fragezeichen gemacht - damit bloß niemand auf die Idee kommt, ich hätte was unterschlagen.
Als ich den Bericht von vergangenem Freitag gedruckt hatte, fiel mir eine Ungereimtheit auf: Er unterstellte mir Arbeit, an die ich mich nicht erinnern kann - nämlich dergestalt, dass ich in der Übersicht der Versicherungssparten, die man bei uns abschließen kann, plötzlich einen Kfz-Antrag mit beträchtlichem Monatsbeitrag sowie der entsprechenden Provision vorfand.
Tatsächlich hatte ich am Freitag meinen Laptop gar nicht angerührt, denn ich hatte von morgens bis nachmittags Innendienst und als ich nach Hause kam Feierabend.
Ironischerweise hatte ich zwei Wochen vorher zwar einen Kfz-Versicherungsantrag für eine Kundin ausgedruckt und einen zweiten für ihren Sohn, allerdings waren die dann ja auch auf den Tagesberichten des entsprechenden Datums aufgeführt.
Nun frag ich mich, ob mir entweder mein Verstand einen Streich spielt oder mich ein Kobold in die Irre führen und auf der Rankingliste der Lehrlinge meines Jahrgangs nach oben katapultieren will - was er mit nur einem Vertrag nicht schaffen würde, weil ich mittlerweile nur noch auf Platz fünf von 24 bin, wie ich heute festgestellt hab. Trotzdem hab ich aber ein Lob unseres Geschäftsstellenleiters hinter meiner Namenszeile stehen.
Back to topic: Meine Technik verselbstständigt sich! Leider kann ich für sie keine private Krankenversicherung abschließen. ;o)
Irgendwie macht mir das nun schon Sorgen. Sicherheitshalber hab ich hinter die betroffenen Punkte meines Tagesberichtes vom 24.10. Fragezeichen gemacht - damit bloß niemand auf die Idee kommt, ich hätte was unterschlagen.
Donnerstag, 5. Juni 2008
Der perfekte Arbeitstag
10.00 Uhr
- im Büro eingetrudelt
- Fenster geputzt
- gemeinsam mit den Kollegen alles für die Besprechung mit dem Geschäftsstellenleiter und dem Landesgeschäftsstellenleiter vorbereitet
10.55 Uhr
- LGL und GL treffen ein
- GL beschwert sich indirekt über nicht vorhandenen Kuchen, Kaffee scheint des Services nicht genug zu sein
- Besprechung beginnt
- Mitarbeiter werden einzeln ausgewertet, und zuerst natürlich ich befragt
12.00 Uhr
- unsere Gäste sind wieder verschwunden
- zu viert machen wir uns auf den Weg zum Mittagessen, ausnahmsweise nicht zur Fleischerei Haase, sondern in ein Café
14.30 Uhr
- unsere gemütliche und verlängerte Mittagspause findet nach einem Eis schließlich ein Ende
14.45 Uhr
- wir sitzen zu dritt gemütlich im Büro und werten unsere Produktion aus
16.30 Uhr
- mein Pate und ich machen Feierabend
- im Büro eingetrudelt
- Fenster geputzt
- gemeinsam mit den Kollegen alles für die Besprechung mit dem Geschäftsstellenleiter und dem Landesgeschäftsstellenleiter vorbereitet
10.55 Uhr
- LGL und GL treffen ein
- GL beschwert sich indirekt über nicht vorhandenen Kuchen, Kaffee scheint des Services nicht genug zu sein
- Besprechung beginnt
- Mitarbeiter werden einzeln ausgewertet, und zuerst natürlich ich befragt
12.00 Uhr
- unsere Gäste sind wieder verschwunden
- zu viert machen wir uns auf den Weg zum Mittagessen, ausnahmsweise nicht zur Fleischerei Haase, sondern in ein Café
14.30 Uhr
- unsere gemütliche und verlängerte Mittagspause findet nach einem Eis schließlich ein Ende
14.45 Uhr
- wir sitzen zu dritt gemütlich im Büro und werten unsere Produktion aus
16.30 Uhr
- mein Pate und ich machen Feierabend
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