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Sonntag, 21. Juni 2009

Kleider machen Leute

Das ist zwar ein Bild aus meiner Studienzeit, liegt also schon drei Jahre zurück, aber es komplettiert meinen Gedankengang von heute morgen, als ich im Evakostüm an unserem Spiegel im Flur vorbei ging.
Der nämlich war, dass meine Figur in den Morgenstunden irgendwie immer besser als zu anderen Tageszeiten aussieht, weil die Lichtverhältnisse da hervorragend mitspielen und mir Komplimente machen. Da kann ich immer wieder gut Selbstbewusststein tanken - das mir beispielsweise Umkleidekabinen in diversen Klamottengeschäften jedes Mal zerstören.
Ist euch das auch schon aufgefallen?
Wenn ihr - also vorrangig Frauen - shoppen geht, dass in der Umkleide ein dermaßen ungünstiges Licht ist, dass man sich wie ein Walfisch vorkommt?
Also, mir geht's jedes Mal so. Und ich frage mich, wie die Ketten dann trotzdem noch was verkaufen können, denn eigentlich ist das ja eine vollkommen geschäftsschädliche Tatsache. Vielleicht sollte man sich einfach mal gesammelt bei den Verkäuferinnen beschweren (auf die höhere Ebene hat man schließlich kaum Einfluss), denn als Frau will man in seinen neuen Klamotten doch toll aussehen!

PS: Das tolle Foto hat mein Noch-Freund Hazamel geschossen. *rolleyes*

Montag, 8. Juni 2009

Shoppen macht glücklich

...zumindest mich! Ich merk das immer wieder. Egal, wie gut oder schlecht ich vorher gelaunt war: Wenn ich mit mindestens einem Beutel nach Hause gehe, in dem neue Klamotten stecken, komm ich aus dem Strahlen nicht mehr raus. Es war irgendwie schon immer so, dass ich mit neuen Kleidungsstücken auch neues Selbstbewusstsein getankt hab.
Am vergangenen Wochenende musste ein Pflichtkauf getätigt werden. Ihr könnt euch vorstellen, wie schrecklich schwer mir der gefallen ist...
Jedenfalls brauchte ich eine neue Hose und ein Parfüm. Die Jeans war schnell gefunden und sehr zufriedenstellend. Zwei Hauptkriterien knüpfe ich an selbige: Sie müssen meine Beine schlank aussehen lassen und dunkelblau sein.
Allerdiiings kam ich mit der Hose dann an zwei weiteren Sachen nicht vorbei: einem Gürtel - durch mein Hohlkreuz guckt bei jeder Hüfthose leider immer meine Unterwäsche ein Stückchen raus, was mit der Zeit ziemlich nervig und frustrierend wird - der eben beschriebenes Problem makellos kaschiert, und einem T-Shirt, das gerade greifbar war und ganz meinen Geschmack traf.
Erster Laden erledigt. Wobei Socken bei diesem Schweinewetter auch noch brauchbar gewesen wären, aber damit konnte man leider nicht dienen.
Dann: das Parfüm. Mir schwebte ein ganz bestimmtes vor, das ich vor recht langer Zeit gekauft hatte, später aber nicht mehr fand und dann auf ein anderes ausweichen musste. Nachdem ich mich einige Minuten im Laden umgesehen hatte, es aber nicht fand und mich mit meinem Wunsch schließlich an eine Verkäuferin wand, meinte die nur von oben herab: "Dieses Parfüm wird schon seit über einem Jahr nicht mehr hergestellt!"
Schuldigung, dass mir DIESES kleine Detail entgangen ist und ich mich nicht Woche für Woche schlau mache, ob's das noch gibt. Bleu de Q.
Auf jeden Fall war mit Zustimmung von Schnappi dann auch diese Aufgabe erledigt, und ich konnte meine To-Do-Liste für diesen Tag als abgehakt betrachten.
Aber ich wäre keine Frau, und schon gar nicht ich selber, wenn ich nicht mehr finden und mitnehmen würde, als ich eigentlich bräuchte...
Denn zufälligerweise kreuzte dann auch noch ein Schmuckladen unseren Weg. Und da ich mal wieder eine Kette haben und sehr gerne mal Ohrringe ausprobieren wollte, machte ich auch in diesem Geschäft Beute.
Sind erstmal nur Clips geworden. Mich extra dafür im Ohrläppchen piercen zu lassen, wäre dann doch etwas zu viel an Umständen gewesen.
So, und dann zog mich aber zu guter Letzt NOCH ein Kleiderladen in seinen Bann, an dem ich nicht einfach vorbeigehen konnte. Und wie's der Zufall wollte, blickten mich dann tatsächlich noch zwei seeehr schöne T-Shirts an, die von meinem Begleiter für gut befunden wurden. Ich hätte sie auch mitgenommen, wenn das nicht der Fall gewesen wäre - sie standen mir einfach zu gut.
Damit war's dann auch FAST geschafft. Schließlich und endlich fanden sich nämlich noch Kirschen für über sechs Euro in meiner Einkaufstüte. Was für ein süßer Abschluss!

Dienstag, 2. Dezember 2008

Köln - Ein Reisebericht

Von Freitag bis Montag waren Steph und ich in der wundervollen Stadt, für die mein Herz neben Chemnitz auch noch schlägt, Köln. Ich hatte von ihr zum 23. Geburtstag 2007 einen Hotelgutschein für drei Nächte geschenkt bekommen, und 15 Monate später sind wir nach langem Verhandeln über den Reisezeitraum endlich dazu gekommen ihn einzulösen.



Da wir freitags erst 22.45 Uhr ankamen und somit nur noch Zeit für ein spätes Abendessen und Schlendern über den Heumarkt blieb, vertagten wir die Besichtigung des von mir innig geliebten Kölner Doms auf Samstag Vormittag. Und das Warten hat sich wirklich gelohnt, denn davor zu stehen war einmal mehr unheimlich beeindruckend!



Nachdem wir dann noch fleißig shoppen waren, was mir eine Winterjacke, vier T-Shirts, zwei DVD, eine Handtasche und eine Übersicht mit dem Kölschen Grundgesetz beschert hat, sind wir zurück ins Hotel gegangen, haben uns umgezogen und für das Treffen mit den ganzen Irren aus dem RTLChat fertig gemacht.



Sie vor dem Dom zu finden hat uns zwar ein bisschen Zeit und noch mehr Nerven gekostet, aber letzten Endes lagen wir mit unserer Vermutung doch nicht so falsch und stießen auf die kleine Truppe von etwa zehn Mann. So hieß es auf Geheiß des Chefs erstmal über den Weihnachtsmarkt zu bummeln, wobei wir immer aufpassen mussten, dass niemand verloren geht.



Bis wir auch das überstanden hatten, verging noch eine ganze Weile; aber dann zog's uns endlich ins Papperla-Pub, wo wir gemütlich heiße Schokolade tranken, Billard spielten und darteten. Gerade bei Letzterem hatten Steph, Sandra, Berti und ich extrem viel Spaß. Aber Steph muss aufpassen, dass anderen nicht die Lust daran vergeht mit ihr zu spielen - Berti stand wegen ihrer vielen Treffer mehrmals kurz vor einem Herzinfarkt. Wie man auf dem Foto wunderbar erkennen kann, greift sich auch schon Nicki deswegen an den Kopf. -fg-



Nachdem uns so langsam die Puste ausging, zog's uns in eine Karaoke-Bar, wo wir ausgiebig das gute Kölsch genossen, lautstark mitsangen, fleißig fotografierten und abtanzten. Wie's mir nach dem Abhotten ergangen ist, kann man hieran erkennen:



Die Fotoapparate, oder neudeutsch DigiCams, waren die Objekte des Abends:



Und umso später der Abend wurde, desto rarer waren anscheinend auch die Sitzplätze gesät, denn Berti machte sich's nicht nur auf dem Schoß von Claudi bequem, sondern zuallererst war ich mal das Opfer seines Gesäßes und dem Rest des Körpergewichtes, was zu dokumentieren jemand anderes nicht umhin kam:



Zum Glück kannte ich diese freche Angewohnheit ja schon vom Rittermahl-Chattertreffen! Party machen kann man jedenfalls wunderbar mit ihm, das muss ich ihm lassen.
Gut, das war also der ereignisreiche Samstag in Köln.
Den nächsten Tag ließen Steph und ich ruhiger angehen. Nach dem gemütlichen Frühstück promenierten wir noch ein bisschen am Rheinufer entlang, tranken heiße Schokolade und nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel mussten wir unbedingt nochmal unserer neu entdeckten Leidenschaft nachgehen: dem Darten.



Dann ließen wir den Abend noch schön in einem kroatischen Restaurant ausklingen, bevor es am nächsten Vormittag wieder nach Hause ging; natürlich nicht ohne Probleme, denn in Thüringen kamen wir dann in einen wunderschönen Schneesturm, was der Sache aber keinen Abbruch tat.



Jedenfalls war's echt ein tolles Wochenende, an dem mir nichts gefehlt hat! Da kann ich mich an dieser Stelle einfach nur nochmal für das klasse Geburtstagsgeschenk bedanken.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Kaufrausch

Ich war soeben unvernünftig und habe 150€ für dieses wunderschöne Modell ausgegeben. Der Auslöser dafür war ein Gespräch mit Albi, weil wir uns 2009 nach zehn Jahren Onlinebekanntschaft endlich mal treffen wollen. Da werden Fotos von uns beiden ja nicht ausbleiben, aber weil meine derzeitige DigiCam doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat und der Auslöser nicht gerade der schnellste ist, war das Anlass genug, um mich nach einem neuen Schatz umzusehen. Es war zwar nicht geplant, dass ich dann auch gleich heute zuschlagen würde, aber irgendwie wollte ich mir das dann auch nicht durch die Lappen gehen lassen.
Hab extra drei Mal durchgerechnet, ob ich dann mit meinem Oktobergehalt hinkomme, und es scheint aufzugehen.
Wehe dem, der vor meine Linse kommt - niemand von euch wird mehr sicher sein! -hrhr-

Freitag, 3. Oktober 2008

Kauf(un)lust

Ich glaube, ich bin krank. Ernsthaft erkrankt. Und ich weiß nicht, wo ich mir diesen Virus eingefangen hab. Symptomatik: ausbleibende Klamottenkauflust bei einer Shoppingtour in Würzburg.
Nachdem ich zwar reichlich an DVD, Büchern und Schreibwaren eingesackt hab, ist meine gewöhnliche Kostenposition Kleidung dieses Mal verblüffend unauffällig geblieben. Einzig eine Strumpfhose war das Überbleibsel, aber auch nur, weil ich meine zu Hause in Chemnitz vergessen hatte, sie aber für mein Feiertagsoutfit brauchte.
Und so stand ich da bei Pimkie im Laden, lief an unzähligen lila, grauen, schwarzen Hosen, Jacken, Pullovern vorbei, aber das prickelnde Gefühl irgendetwas davon haben zu müssen blieb aus. Nichts. Gar nichts. Nicht ansatzweise.
Na gut, dachte ich mir, in einem Geschäft mag das mal noch gehen, da ist dieses Mal vielleicht einfach nichts für mich dabei.
Aber dann ging das bei Orsay weiter. Es stellte sich nicht dieses übliche Gefühl der Hin- und Hergerissenheit ein, das ich empfinde, wenn ich weiß, dass ich schon viel Geld ausgegeben hab, dieses Kleidungsstück aber gerne haben will; auch nicht das Gefühl des unbedingten Habenwollens.
Meine Hoffnung verlor sich schon. Und dann, obwohl so gar nicht mein Geschmack, verirrte ich mich schließlich nochmal zu H & M, aber auch da blieb die Kauflust aus, sogar bei der Unterwäsche - und das will was heißen, denn ich LIEBE es Unterwäsche zu kaufen! Meine Schublade quillt zwar über, aber ich brauch ja immer eine kleine Auswahl - weswegen ich auch so viel anzuziehen zu Schnubbl mitgenommen hab, das ich im Endeffekt gar nicht alles tragen werde.
Ich habe noch keine Idee, welches Bazillus mich da am Donnerstag befallen hat; jedenfalls hab ich meinen Kleiderschrank davor bewahrt aus allen Nähten zu platzen - und bin schon ein bisschen stolz auf mich!