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Sonntag, 24. Mai 2009

Umso höher, desto platsch

Den Tag, den ich gestern mit Freunden im Erlebnisbad Bad Lausick verbracht hab, kann ich sowohl mit einem lachenden als auch mit einem weinenden Auge bewerten. Dabei hängt das Eine unweigerlich mit dem Anderen zusammen, denn als ich mich nach seeehr langer Zeit mal wieder getraut hab mit einem Köpfer vom Dreier-Brett zu springen, war ich erstmal ziemlich stolz auf mich!
Allerdings musste ich danach feststellen, dass die Öse meines Bikinis, die meine zwei Schätze gut zusammenhält, fehlte. Jetzt sieht er einfach nur noch wie ein misslungener Triangel-Bikini aus, obwohl er doch mal dank des Hakens sooo schön gepusht hat.
Und das war auch noch mein Lieblingsbikini mit so 'nem schicken Krododilmuster...
Naja, da ist guter Rat teuer, aber vielleicht hat meine Mama eine Idee, wie sich das wieder hinbiegen lässt.
Sowas Schönes find ich doch so schnell nicht wieder!

Dienstag, 3. März 2009

Abgeschmiert oder: Wenn die Gastronomie am Personal spart

Nachdem am Sonntag Abend urplötzlich das Internet weg war, sich zwei Tage lang weigerte zu funktionieren und sich zwischendurch herausstellte, dass es sich um eine Störung in meiner Straße handelt, bin ich endlich wieder online - wobei ich sagen muss, dass zwei Tage ohne Netz auch mal ganz schön waren. Ich konnte mich endlich mal überwinden das Chaos auf meinem Schreibtisch einzudämmen. Nicht selten sieht es auf selbigem nämlich SO hier aus:



Und da ist die grüne Ablage rechts oben noch leer!
Gut, das also die positiven Nachrichten.
Aber ein bisschen Gemotze muss schon noch sein. Es fällt nämlich auf, dass der Service in meinem Stammbillardcafé zusehends schlechter wird.
Samstag Abend war ich mit meinem besten Freund und vier Anhängseln in obiger Lokalität zum Billardspielen. Daniel und ich waren etwa 20 Minuten eher da und hatten unsere Getränkebestellung bereits mit Entgegennahme der Kugeln aufgegeben. Unsere vier Mitstreiter, die um einiges später da waren und demzufolge auch später bestellt hatten, bekamen ihre Getränke allerdings zuerst - und das ist Daniel und mir nicht zum ersten Mal dort passiert. Es kommt in letzter Zeit öfter vor, dass wir entweder unverhältnismäßig lange auf unsere Bestellung warten müssen oder komplett vergessen werden.
Sonntags war ich dann nochmal mit Steph ein paar Kugeln schieben. Nach vier Runden sprach mein Magen aber schon so laut zu mir, dass ich eine warme Mahlzeit dem Spielen vorzog.
Eine etwas finster dreinblickende Kellnerin brachte die Speisekarte und ward von da an nie wieder gesehen. Geschlagene 20 Minuten später fragte ich dann mal eine vorbeigehende Kollegin, wer denn für unseren Tisch verantwortlich sei, denn offensichtlich fühle sich dann niemand mehr für uns zuständig. Sie nahm die Bestellung dann auch mehr oder weniger nebenbei auf...
Nur gut, dass es in Chemnitz noch andere Billardkneipen gibt - ich weiß nicht, ob ich dem Moskau unter den gegebenen Umständen noch lange treu sein werde.

Dienstag, 27. Januar 2009

Recht so

Endlich! Es wurde ja mal sowas von Zeit!
Als uns unser Verkaufstrainer und Schulungsreferent heute morgen beim Seminar fragte, was wir von einem Lehrling erwarten würden, wenn wir Geschäftsführer eines Ladens wären und ihn zum ersten Mal in die Berufsschule schickten, keimte in mir die Hoffnung, dass er jetzt mal ein paar drastischere Worte zum Verhalten der Südsachsen-Lehrlinge im Berufsschulunterricht verlieren würde.
Höchstironischerweise fielen dabei so Antworten wie:
  • Disziplin
  • Ehrgeiz
  • Fleiß
  • Leistungen
  • Höflichkeit
  • Respekt
  • Vernunft
  • positive Repräsentation unseres Unternehmens
  • Eigeninitiative.
Wenn man meine Mitschüler mal einen Tag oder eine Woche erlebt hat, muss es doch sehr verwundern, dass sie diese Begriffe überhaupt kennen.
Und was sagt es mehr über eine Klasse aus, als wenn fünf Ausbilder sechs Lehrern gegenüber sitzen und sich einstimmig anhören müssen, dass wir den schlechtesten Notendurchschnitt seit Jahren haben?
Mich überrascht es eigentlich, dass dieses Lehrergespräch erst dieser Tage zu Stande kam und wir nicht schon viel eher den Anschiss kassiert haben.
Jedenfalls haben wir dann heute eine Vereinbarung unterschrieben, dass wir uns an all die oben genannten und weitere positive Eigenschaften zum Benehmen eines Auszubildenden in der Berufsschule zu halten haben.
Andernfalls wird es wohl nicht mehr nur bei Einzelgesprächen und Stellungnahmen bleiben.

Samstag, 10. Januar 2009

WallE - Der Letzte räumt die Erde auf

Ehrlich gesagt hatte ich mir von dem Film ein bisschen mehr erhofft. Wie so oft, waren die besten Szenen schon im Trailer verpulvert worden. Obwohl ich einige Male lachen musste und die Story teilweise sehr interessante Aspekte hatte, war mir das Ganze doch ein bisschen zu verballert. Explosionen, Staub und Lärm haben mich abgeschreckt; ich hatte etwas weniger Actionreiches erwartet. Insofern finde ich auch, dass der Film nicht unbedingt so sehenswert für Kinder ist.
Aber wenigstens hatte er ein Happy End!
5 von 10 Robotern.

Samstag, 28. Juni 2008

Das Recht einer Frau

Ich habe mich in den letzten Tagen etwas intensiver mit dem Thema Orgasmusprobleme befasst. Den Hintergrund kann sich der werte Leser sicherlich denken, und viel Hoffnung hege ich an sich auch gar nicht mehr, dass es eines Tages zu einem Wunder dieser Art kommen könnte.
Jedenfalls fand ich in einem Erfahrungsbericht eine plausible Begründung dafür, warum so viele Frauen ihren eigenen Höhepunkt vermissen:
Die Natur sah für das zarte Geschlecht ja eigentlich nur die Schwangerschaft und das Kinderkriegen vor, wofür sie nicht notwendigerweise zum Höhepunkt zu kommen brauchten; der Mann dagegen schon.
Ich schlussfolgere also, dass uns - den betroffenen Frauen - die Natur unser gottgegebenes Recht auf einen so viel gepriesenen Abschluss der Gattung vorenthält! Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich mich davon diskriminiert fühle!
Ich kann und darf einfach nicht dazu gezwungen sein mir andere Mittel als einen Schwanz dafür suchen zu müssen.
Gibt's für sowas schon Entscheidungen vom Bundesverfassungsgericht?

Freitag, 9. Mai 2008

Kannste stecken lassen

Zusammenfassung des gestrigen Tages:

  • der Anschiss war kein Anschiss, sondern unerwarteterweise eine nochmalige in freundlichem Ton gehaltene Motivation für das Projekt
  • der völlig verblödete Großteil meiner Berufsschulklasse hat sich dafür entschieden die schwierigste Leistungskontrolle im Fach Hausratversicherung auf den nächsten Block in fünf Wochen zu verschieben
  • ich habe nicht den gleichen Output wie Schnubbl, bin aber zu der Erkenntnis gekommen, dass es auf Grund meiner geringfügigen Ahnung von politischen und gesellschaftlichen Dingen besser ist die Fresse zu halten, wofür dieser hier bestimmt Verständnis zeigen wird
  • ich freu mich schon darauf eines Tages ohne die sinnentleerten und völlig aus der Luft gegriffenen Bemerkungen meiner Mutter einkaufen zu gehen
In diesem Sinne,
schönes Wochenende und frohe Pfingsten!

Mittwoch, 7. Mai 2008

Zeit ist Geld - oder 'ne gute Zensur


Ich befinde mich in der letzten Woche des zweiten Blocks Berufsschule im ersten Lehrjahr. Das heißt, es stehen wieder eine Unmenge Klassenarbeiten an. Das ist an sich noch nicht das Problem, händeln kann ich das prima - schließlich lern ich ja nicht. -g-
Aber der Zeitfaktor bei manchen Tests ist ziemlich entscheidend, das hab ich heute morgen erst wieder gemerkt.
Im Lernfeld 1, das sich mit der Berufsausbildung beschäftigt und bei dem dieses Mal der Arbeitsvertrag an der Reihe war, bestand die Arbeit aus drei Teilen. Der erste bestand aus reiner Theorie, da mussten wir lediglich das gelernte Faktenwissen aufschreiben, der zweite hatte mit Anwendung zu tun und der dritte auch.
ABER! Der erste Teil hatte schon mal 18 Aufgaben mit unterschiedlichen Punktzahlen, da war also von einem Punkt bis zehn Punkten alles dabei. Demnach wurde ab dem zweiten Teil die Zeit ziemlich knapp, obwohl ich die Gesetzessammlung bis dahin überhaupt nicht verwandt hatte; weil es mich a) noch mehr Zeit gekostet hätte und b) nicht nötig war, vieles Wissen war in meinem Kopf.
So weit, so gut. Die ein oder andere Aufgabe war mangels sofort vorhandenen Wissens für mich nicht zu lösen, also musste ich sie weglassen, womit mir schon wieder Punkte verloren gingen.
Der Stoff war also extrem umfangreich, aber andererseits muss ich mit diesem Zeitlimit bei der IHK-Prüfung rechnen - gar nicht so einfach.