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Dienstag, 31. März 2009

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Diese Woche ist mal wieder Innendienst angesagt, für mich immer ein schönes Zwischending von Berufsschule und Außendienst. Man hat mit Theorie und Praxis zu tun und die regelmäßige Arbeitszeit, die man in der Berufsschule, aber nicht im Außendienst hat.
Dadurch hab ich auch mitbekommen, dass im Moment wieder Bewerbungen und Vorstellungsgespräche an der Tagesordnung sind.
Grund genug mal über die vergangenen zwei Jahre nachzudenken, die seit meiner eigenen Vorstellung bei der Debeka ins Land gegangen sind, und was sie mir gegeben haben:

  • ein neues Umfeld, in das ich mich wunderbar integriert hab und worin ich mich wohl fühle
  • einen regelmäßigen Tagesablauf
  • das gute Gefühl mir mein Geld verdient zu haben
  • das Geld selber, womit ich mir hin und wieder tolle Dinge leisten kann
  • eine Perspektive, ein Ziel, worauf ich hinarbeite
  • möglicherweise eine gesicherte Zukunft
  • die Chance mir mein eigenes Leben aufzubauen
  • nicht zuletzt den Antrieb für mich selber vorzusorgen

Schon heftig, wie schnell zwei Jahre vergehen. Aber ich möchte nun auch nicht sentimental werden, sondern einfach nur meine Dankbarkeit darüber zum Ausdruck bringen, dass ich nach nur drei Monaten nach meiner Exmatrikulation einen Ausbildungsvertrag unterschreiben konnte. Noch dazu einen mit sehr guter Vergütung und räumlicher Nähe.
Hoffen wir, dass 2009 gut für mich läuft, damit ich in einem anderthalben Jahr übernommen werde.

Montag, 18. August 2008

Na doll!

10 Uhr:
- Dienstbesprechung

10.30 Uhr:
- Bausparangebot für einen Freund fertiggestellt

12 Uhr:
- Mittagessen mit Nadine, meiner Kollegin

13 Uhr:
- den Auftrag bekommen die Kundenberatung an Stelle meines Paten durchzuführen, wofür ich dann eher Feierabend machen darf

14 Uhr:
- Kunde, der sich für zwischen 13 und 14 Uhr angesagt hatte, ist noch nicht eingetroffen

15 Uhr:
- beharrliches Warten auf den Kunden
- Spiele auf dem neuen Handy ausprobieren

16 Uhr:
- kein Kunde in Sicht, dafür aber mein Pate

16.15 Uhr:
- Feierabend

Montag, 9. Juni 2008

Zwischenmenschliche Kreuzworträtsel

Es waren einmal ein Mann und eine Frau, die sich schon sehr lange Zeit kannten. Sie hatten sich in Mitten ihrer schlimmsten Pubertät im Internet kennen und mögen gelernt und kamen bald nicht mehr ohne ihren regelmäßigen e.Mail-Kontakt aus. Der Inhalt bestand im Wesentlichen in den Neuigkeiten ihres alltäglichen seelischen und emotionalen Lebens und im Interesse füreinander.
Er schaffte es, dass sie sich nicht mehr so ungeliebt und einsam fühlte. Dafür sorgte sie dafür, dass er eine neue Freundin gewonnen hatte, der er alles anvertrauen konnte.
Als dann das Zeitalter der Messenger anfing, wurde der Kontakt noch intensiver, und die beiden merkten schnell, dass sie sich wirklich gut verstanden. Sie flirteten manchmal ziemlich heftig, hin und wieder auch per SMS, und sie fühlte sich endlich verstanden. Tatsächlich war es so, dass ihr Herz jedes Mal schneller zu schlagen anfing, wenn sie den Namen ihres faszinierenden Onlineflirts in ihrer Kontaktliste las.
Vielleicht wäre es auch noch sehr lange so geblieben - wenn die Beiden nicht eines Tages beschlossen hätten sich zu treffen. Die Sehnsucht nacheinander hatte sich über Jahre aufgestaut und schickte sich an schließlich ausgelebt zu werden.
Doch auf Grund der Entfernung war auch weiterhin nur der Kontakt übers Internet möglich, bis auf einige Wochenenden, an denen sie sich einander ihre Heimat zeigten und näher kamen.
Seit dieser Zeit sind beinahe zwei Jahre vergangen und ich komme nicht umhin mich zu fragen, ob nicht auch in eine Fernbeziehung, die zu 85 % aus dem Chatten besteht, der Alltag kommen kann.
Fängt man nach einer gewissen Zeit an sich durch die immer gleiche Verhaltensweise beim Chatten auf die Nerven zu gehen?
Oder kennt man sich nach dieser Zeit einfach zu gut, als dass es sich vermeiden ließe die Macken des Anderen zu ignorieren?
Ist es trotz dieser manchmal schwer zu überwindenden Hindernisse möglich einen Traum, den man vor langer Zeit gemeinsam geträumt hat, in Erfüllung gehen zu lassen?




Freitag, 6. Juni 2008

Nanu?

Meine achso geliebte tägliche Routine wurde heute Morgen auf einmal unterbrochen!
Meistens stehe ich auf, kurz nachdem ich unsere Wohnungstür gehen hören habe und wenn ich somit weiß, dass Ma gerade aus dem Haus ist; spätestens aber 07.15 Uhr, damit ich noch ein, zwei Stunden chatten und meine Chatstunden als OP auffüllen kann. Wie lange das ist, hängt immer von meinem Tagesablauf ab, speziell von dem Zeitpunkt, wann mein Pate und ich uns treffen.
Oh Schreck!
Heute Morgen war meine Ma dann noch da. Sie war natürlich ein bisschen verwundert, dass ich morgens schon wieder meinen Rechner an habe, aber hat mich dann glücklicherweise nicht weiter belehrt.
Ich hätte keine Lust gehabt mich zu rechtfertigen und meine achso geliebte tägliche Routine verteidigen zu müssen!