Ich muss mich an dieser Stelle mal bei meinem Leben und all seinen Mitwirkenden bedanken.
Mir ist heute bewusst geworden, wieviel ich im Laufe meines bisherigen Daseins eigentlich geschenkt bekommen und wie wenig ich mir selber erarbeitet habe; wie sehr das Glück meine Lebensumstände geformt hat und inwieweit ich mich in diesen Abschnitt, in dem ich mich nun befinde, tatsächlich selber katapultiert habe.
Das hat doch schon beim Führerschein angefangen. Mein Papa hat mir damals 500€ gegeben, womit ich ziemlich weit kam. Welches Kind darf das heutzutage noch von sich behaupten?
Wenn die Eltern nicht gerade völlig gleichgültig gegenüber ihrem Zögling sind, versuchen sie ihn doch meistens diesen Wunsch selber erarbeiten zu lassen, oder?
Und nein, damit möchte ich nicht sagen, dass meine Eltern diese Einstellung hatten. Mein Papa hatte selber nicht genug Geld, aber er hat mich von Kindesbeinen auf immer verwöhnt, und meine Ma musste es dann irgendwie wieder ausbaden. Und weil sie wusste, dass ich in Sachen Geld die Gene meines männlichen Elternteils habe, konnte sie sich wohl auch denken, dass ich für den Rest der Fahrerlaubnis auch noch etwas Unterstützung brauche.
Aber das ist nur ein Beispiel.
Am Tag meines Führerscheinerwerbs bin ich gleich nach Dresden gezogen, um mein Studium anzufangen, das ich mit Unterhalt, Kindergeld UND BAFöG finanzieren konnte. Auch hier wieder die Frage: Welcher Student darf sich dermaßen glücklich schätzen das alles zu bekommen?
Gut, mit dem Studium hat es ja dann doch nicht geklappt. Aber gerade mal drei Monate nach meiner Exmatrikulation unterschreibe ich schon den Ausbildungsvertrag!
Hinzu kommt auch noch, dass ich einen Paten bekommen hab, der es mehr als gut mit mir meint und mir hin und wieder auch Geschenke in einer sehr angenehmen Form macht, die mir zu Gute kommen.
Ich komme nicht umhin mich zu fragen, ob man in seinem Leben sein Glück auch aufbrauchen kann. Bekommt man von Anfang an einen Rucksack mit Glück und muss dann zusehen, wie man es sich einteilt?
Und wenn ja, hab ich dann alles verkehrt gemacht, weil ich es genau wie mit allem Geld, das ich bisher hatte, schon gebraucht habe?
Oder hab ich dieses viele Glück mit dem Tod meines Papas bezahlen müssen?
Sind die Dramen unseres Lebens der Preis für alles Gute, was wir bekommen?
Donnerstag, 18. September 2008
Mittwoch, 17. September 2008
Verliebt
Heute stand die zweite Probefahrt meines Lebens an. Dieses Mal war ein bordeauxfarbener Ford Ka an der Reihe, den mein Pate und ich mangels Nummernschild am Montag erstmal nur von außen begutachten konnten, aber für optisch sehr ansprechend befanden.
Heute hat sich dann herausgestellt, dass sich das Auto wunderbar fahren lässt. Es dauert zwar eine Weile, bis es mal richtig aufdreht, wenn man auf die Tube drückt, aber das find ich in Anbetracht der Tatsache, dass das Losfahren dafür einfacher ist, für weniger entscheidend.
Ich brauche nämlich einfach nur wie letztens beim Peugeot 306 die Kupplung kommen zu lassen, was ich von unserem Opel Astra nicht gewöhnt bin, weil ich dort auch das Gas dezent betätigen muss und mittlerweile ein super Gefühl dafür hab.
Einziges Problem bei der Anschaffung dieses kleinen Schatzes: das liebe Geld. Ich bekomm Ende November meine Weihnachtszuwendung, sodass ich in etwa das Doppelte wie normal auf meinem Konto haben werde. Demzufolge könnte ich auch gleich Steuer, Anmeldung und Versicherung auf einen Schlag bezahlen, während ich jetzt die Finanzierung um etwa diesen Betrag erhöhen müsste.
Aber der Händler hat gesagt, dass sich da schon immer was machen lassen hat, weil er zum Großteil Kleinwagen verkauft und Kunden wie mich - Junge, Studenten, Lehrlinge - berät. Er ist bei der Finanzierung flexibel, was schon mal ein großer Pluspunkt gegenüber dem Autohaus mit dem Peugeot ist.
Hoffen wir das Beste!
Drückt mir die Daumen, dass ich diesen süßen Liebling bald inoffiziell mein Eigen nennen darf!
Heute hat sich dann herausgestellt, dass sich das Auto wunderbar fahren lässt. Es dauert zwar eine Weile, bis es mal richtig aufdreht, wenn man auf die Tube drückt, aber das find ich in Anbetracht der Tatsache, dass das Losfahren dafür einfacher ist, für weniger entscheidend.
Ich brauche nämlich einfach nur wie letztens beim Peugeot 306 die Kupplung kommen zu lassen, was ich von unserem Opel Astra nicht gewöhnt bin, weil ich dort auch das Gas dezent betätigen muss und mittlerweile ein super Gefühl dafür hab.
Einziges Problem bei der Anschaffung dieses kleinen Schatzes: das liebe Geld. Ich bekomm Ende November meine Weihnachtszuwendung, sodass ich in etwa das Doppelte wie normal auf meinem Konto haben werde. Demzufolge könnte ich auch gleich Steuer, Anmeldung und Versicherung auf einen Schlag bezahlen, während ich jetzt die Finanzierung um etwa diesen Betrag erhöhen müsste.
Aber der Händler hat gesagt, dass sich da schon immer was machen lassen hat, weil er zum Großteil Kleinwagen verkauft und Kunden wie mich - Junge, Studenten, Lehrlinge - berät. Er ist bei der Finanzierung flexibel, was schon mal ein großer Pluspunkt gegenüber dem Autohaus mit dem Peugeot ist.
Hoffen wir das Beste!
Drückt mir die Daumen, dass ich diesen süßen Liebling bald inoffiziell mein Eigen nennen darf!
Montag, 15. September 2008
Schlusswort
Ich denke, dass ich den Blog dicht machen werd. Mittlerweile kommt kaum noch Feedback, sodass ich auch keine große Lust mehr aufs Schreiben hab. Werd meine bloggischen Aktivitäten auf meinen MSN-Space verlagern.
In diesem Sinne,
macht et joot!
In diesem Sinne,
macht et joot!
Sonntag, 7. September 2008
Raindrops Keep Falling On My Head
Ich muss zugeben, es hatte schon etwas Prosaisches, als ich gestern Abend nach dem Länderspiel Deutschland gegen Liechtenstein von der SPORTSBAR im strömenden Regen mit meinem Fahrrad nach Hause fuhr.
Am Anfang empfand ich das nicht so, weil ich meine schöne neue Hose eigentlich noch eine Weile trocken wissen wollte, aber als ich dann den Kassberg schon ein Stückchen hinter mir gelassen hatte, fiel mir auf, dass ich noch lange so weiterfahren können hätte.
Es hat eigentlich nur noch der passende Soundtrack gefehlt!
Am Anfang empfand ich das nicht so, weil ich meine schöne neue Hose eigentlich noch eine Weile trocken wissen wollte, aber als ich dann den Kassberg schon ein Stückchen hinter mir gelassen hatte, fiel mir auf, dass ich noch lange so weiterfahren können hätte.
Es hat eigentlich nur noch der passende Soundtrack gefehlt!
Samstag, 6. September 2008
Beste-Freunde-Woche
Diese Woche war bisher wirklich richtig toll! Nicht nur, dass die Arbeit im Innendienst Spaß macht, sondern hinzu kommt, dass ich an verschiedenen Tagen unterschiedliche Freunde getroffen hab und die Woche somit richtig abwechslungsreich war.
Am Mittwoch Abend war ich mit Daniel, meinem besten Freund, Billard spielen. Er ist seit Dienstag in Chemnitz und fährt morgen wieder Richtung Arbeitsplatz, sodass ich das mal ausnutzen musste. Außerdem wollte er mir noch nachträglich mein Geburtstagsgeschenk überreichen.
Aus der Revanche wurde aber keine richtige, denn bezahlt hab dieses Mal zwar ich, aber verloren leider auch. Irgendwie hatte ich mein Pulver schon gleich am Anfang verschossen.
Am Donnerstag hab ich mich gleich nach der Arbeit mit einer von meinen zwei besten Freundinnen getroffen, Katha. Ihre Zwillingsschwester Fran studiert in Jena, sie seh ich also noch viel seltener; aber Katha und ich mussten mal wieder quatschen. Danach sind wir noch shoppen gewesen, und die Zeit verging dermaßen schnell, dass ich gar nicht wusste, wie mir geschieht, als dann bei C & A die Durchsage kam, dass der Laden gleich zu machen würde. War also auch sehr schön! Haben außerdem mehr oder weniger beschlossen, dass wir ab demnächst gemeinsam regelmäßig ins Fitnessstudio gehen wollen. Alleine macht es nämlich keinen Spaß Sport zu treiben.
Gestern Abend saß ich dann mit Akabu, meiner Berufsschulfreundin, und Steph, die ich noch aus der Mittelschule kenne, im Kellerhaus, wo wir drei Stunden richtig viel gelacht und Frauengespräche geführt haben.
Nachher treff ich mich dann nochmal mit Steph, gehen Billard spielen und danach das Länderspiel Deutschland gegen Lichtenstein angucken. Waren schon viel zu lange nicht mehr in der SPORTSBAR. Endlich wieder meinen geliebten Blue Velvet schlürfen!
Ich darf nur mein Trikot nicht vergessen.
Am Mittwoch Abend war ich mit Daniel, meinem besten Freund, Billard spielen. Er ist seit Dienstag in Chemnitz und fährt morgen wieder Richtung Arbeitsplatz, sodass ich das mal ausnutzen musste. Außerdem wollte er mir noch nachträglich mein Geburtstagsgeschenk überreichen.
Aus der Revanche wurde aber keine richtige, denn bezahlt hab dieses Mal zwar ich, aber verloren leider auch. Irgendwie hatte ich mein Pulver schon gleich am Anfang verschossen.
Am Donnerstag hab ich mich gleich nach der Arbeit mit einer von meinen zwei besten Freundinnen getroffen, Katha. Ihre Zwillingsschwester Fran studiert in Jena, sie seh ich also noch viel seltener; aber Katha und ich mussten mal wieder quatschen. Danach sind wir noch shoppen gewesen, und die Zeit verging dermaßen schnell, dass ich gar nicht wusste, wie mir geschieht, als dann bei C & A die Durchsage kam, dass der Laden gleich zu machen würde. War also auch sehr schön! Haben außerdem mehr oder weniger beschlossen, dass wir ab demnächst gemeinsam regelmäßig ins Fitnessstudio gehen wollen. Alleine macht es nämlich keinen Spaß Sport zu treiben.
Gestern Abend saß ich dann mit Akabu, meiner Berufsschulfreundin, und Steph, die ich noch aus der Mittelschule kenne, im Kellerhaus, wo wir drei Stunden richtig viel gelacht und Frauengespräche geführt haben.
Nachher treff ich mich dann nochmal mit Steph, gehen Billard spielen und danach das Länderspiel Deutschland gegen Lichtenstein angucken. Waren schon viel zu lange nicht mehr in der SPORTSBAR. Endlich wieder meinen geliebten Blue Velvet schlürfen!
Ich darf nur mein Trikot nicht vergessen.
Dienstag, 2. September 2008
Machtwort
..und so lautet ein Beschluss, dass man manchmal handeln muss!
Ich glaube, ich sollte aufhören ständig im Internet nach einem Auto zu gucken und hin und her zu rechnen, was ich dafür ausgeben würde.
Ich werde einfach meinen Onkel anrufen, ihn bitten mit mir und meinen zwei Favoriten eine Probefahrt zu machen und mich dann für eins von beiden entscheiden!
So geht das nicht weiter, verdammt noch mal!
Ich glaube, ich sollte aufhören ständig im Internet nach einem Auto zu gucken und hin und her zu rechnen, was ich dafür ausgeben würde.
Ich werde einfach meinen Onkel anrufen, ihn bitten mit mir und meinen zwei Favoriten eine Probefahrt zu machen und mich dann für eins von beiden entscheiden!
So geht das nicht weiter, verdammt noch mal!
Montag, 1. September 2008
Innendienst Tag 1
Ich hatte heute meinen ersten Tag Innendienst seit Längerem. Bis auf wenige Ausnahmen fand ich ihn auch wirklich toll, denn ich konnte wieder ein bisschen was dazu lernen - vor allem, was die Befehle im betriebsinternen Auskunftssystem anbelangt. Als Außendienstmitarbeiter hat man doch recht wenig Ahnung von der Materie, da man sich nur wenig damit beschäftigt und eher andere Sachen um die Ohren hat. Das war also das Schöne an dem Tag, aber auch, dass die Zeit schnell vorbei war und wir pünktlich 16 Uhr gehen konnten.
Weniger erfreulich waren drei Dinge:
Aber dass mein Fahrrad immer noch nicht richtig funktioniert, obwohl es der Freund meiner Mutter aufwändig reparieren und viel Geld liegen lassen hat, finde ich 'ne Schweinerei!
Warum kriegt es niemand auf die Reihe das Fahrrad ordentlich hinzubekommen?
Ich möchte nicht bei jedem Mal, wenn ich es benutze, Angst haben müssen, dass ich es den ganzen Weg wieder schieben darf. Das nervt mit der Zeit einfach mal.
Und gut, die Sache mit der Lohnabrechnung war mehr als schusselig. Zwischendurch hat mich die Innendienst-Fee schon darauf hingewiesen das Blatt nicht lose herumliegen zu lassen, kurz vor Feierabend dann ein zweites Mal, das ich mit einem "Ja, ich werd's ja dann gleich einpacken, bevor ich geh" abgetan hab.
Als ich dann zu Hause ankam, entwischte nur ein ziemlich lautes "Scheiße!" meinem Mund.
Hoffentlich liegt's morgen noch da, und die Putzfrau ist deswegen nicht depressiv geworden - wobei: Wer negative Provision erhält, ist keineswegs zu beneiden. ;o)
Weniger erfreulich waren drei Dinge:
- Zickenkrieg mit Nancy
- Gehaltsabrechnung im Büro liegen lassen
- Kette trotz Reparatur wieder rausgesprungen
Aber dass mein Fahrrad immer noch nicht richtig funktioniert, obwohl es der Freund meiner Mutter aufwändig reparieren und viel Geld liegen lassen hat, finde ich 'ne Schweinerei!
Warum kriegt es niemand auf die Reihe das Fahrrad ordentlich hinzubekommen?
Ich möchte nicht bei jedem Mal, wenn ich es benutze, Angst haben müssen, dass ich es den ganzen Weg wieder schieben darf. Das nervt mit der Zeit einfach mal.
Und gut, die Sache mit der Lohnabrechnung war mehr als schusselig. Zwischendurch hat mich die Innendienst-Fee schon darauf hingewiesen das Blatt nicht lose herumliegen zu lassen, kurz vor Feierabend dann ein zweites Mal, das ich mit einem "Ja, ich werd's ja dann gleich einpacken, bevor ich geh" abgetan hab.
Als ich dann zu Hause ankam, entwischte nur ein ziemlich lautes "Scheiße!" meinem Mund.
Hoffentlich liegt's morgen noch da, und die Putzfrau ist deswegen nicht depressiv geworden - wobei: Wer negative Provision erhält, ist keineswegs zu beneiden. ;o)
Angeleint in:
Desorganisiert,
Innendienst
Abonnieren
Posts (Atom)